Dr. agr. Bettina Rudloff
EU/Europa Wissenschaftlerin
Themenlinie Wirtschaftliche und technologische Transformationen Ko-Leitung
Forschungsgebiete
- Agrarpolitik
- Entwicklungszusammenarbeit
- Handelspolitik
- Krisenmanagement
- Welternährung
Handels- und Investitionspolitik, Resilienz und kritische Infrastrukturen
Kurzlebenslauf
Positionen
Seit 2008 Mitarbeiterin der SWP
Europäisches Institut für Integrationsforschung, Uni Bonn (Hochschulassistentin (Assistant Professor)), European Institute for Public Administration (wissenschaftliche Dozentin)
Aktuelle Mitgliedschaften/Gremien
Mitglied strategischer Begleitkreis Sonderinitiative »Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme« des BMZ, Mitglied AK BMZ/BMEL Welternährung, Mitglied International Agricultural Trade Research Consortium (IATRC), Mitglied im The Trade and Public Policy Network (TaPP), Mitglied der TradeExperettes
Besondere Projektleitung/Gutachten
Nachhaltigkeit in der Agrarpolitik (Uni Bonn), Ausbildungsprogramm von WTO-Verhandlungsführern aus Entwicklungsländern (EIPA), EU als arktischer Akteur (SWP), CETA-Abkommen (Bundestag), Agrarpolitik und Wirkung Afrika (EU Kommission), Herausforderungen für Nachhaltigkeit in einem EU-Mercosur-Abkommen (Gutachten für das Europäische Parlament 2021),Geostrategic aspects of policies on food security in the light of recent global tensions – Insights from seven countries (IATRC), externe Autorin für das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des BMEL zu neuen Sorgfaltsplichten im Agrar- und Ernährungssektor.
aktuell: A comprehensive analysis of the updated trade part of the EU-Mercosur Partnership Agreement (Europäisches Parlament) und An update on the economic, sustainability and regulatory effects of the trade part of the EU-Mercosur Partnership Agreement (Europäisches Parlament).
SWP-Publikationen
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US ohne AID?
Der schnelle und umfassende Rückzug der USA aus der internationalen Zusammenarbeit hat weltweit bestürzte Reaktionen ausgelöst. Welche unmittelbaren Folgen und Herausforderungen dies – auch über die Abwicklung von USAID hinaus - mit sich bringt, legt dieses 360 Grad dar.
360 Grad, 04.04.2025 -
Die EU zwischen unilateralen Nachhaltigkeitsansätzen und Handelsabkommen
Wege zu besseren Partnerschaften
SWP-Studie 2025/S 02, 17.01.2025, 50 Seitendoi:10.18449/2025S02
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Trump II und die Folgen für die internationale Politik
Wenn Donald Trump im Januar 2025 in das Weiße Haus zurückkehrt, trifft er auf ein internationales Umfeld, das durch die Kriege in der Ukraine und im Gaza-Streifen geprägt ist. Wir zeigen auf, welche außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen mit Trump II auf Deutschland und die EU zukommen.
360 Grad, 03.12.2024 -
Indien auf dem Weg zur Weltagrarmacht: Herausforderungen für EU und Deutschland
in: Indien als Partner der deutschen AußenpolitikBeitrag zu einer Sammelstudie 2024/S 23, 18.10.2024, 32 Seiten, S. 13–18
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Labiles Frankreich – Auswirkungen der vorgezogenen Parlamentswahlen
Die vorgezogenen Parlamentswahlen haben Frankreich politisch durcheinandergewirbelt. Kein politisches Bündnis hat einen klaren Regierungsauftrag erhalten. Welche Folgen hat die politische Instabilität für die Innen-, Europa- und Außenpolitik des Landes?
360 Grad, 12.07.2024 -
Pathogene aus dem Permafrost
Bekämpfung einer Tierseuche mit oder ohne Russland
in: Weltpolitische Unwägbarkeiten: Erkundungen der Zukunft Foresight-Beiträge 2024Beitrag zu einer Sammelstudie 2024/S 14, 07.05.2024, 50 Seiten, S. 38–45
Publikationen im Projekt Megatrends Afrika
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The Russia-Ukraine War’s Shockwaves in Africa. A Zeitenwende for German Africa Policy?
Two years after Russia’s invasion of Ukraine began, this Working Paper examines repercussions in Africa and on German Africa policy, analysing to what extent they are in continuity with trends that preceded the war and to what extent they represent a break with past patterns. Has the Ukraine war turned out to be a sea change for Africa and German Africa policy, too?
Megatrends Working Paper 2024 10, 13.02.2024, 39 Seitendoi:10.18449/2024MTA-WP10
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Der Ukraine-Krieg und Ernährungssicherheit in Afrika: „Die akuten Bedürfnisse aufzufangen heißt nicht, das Problem grundsätzlich zu lösen.“
Seit der russischen Invasion der Ukraine erreichen uns täglich Berichte und Bilder von einer humanitären Katastrophe in der Schwarzmeerregion. Gleichzeitig droht eine weitere in vielen afrikanischen Staaten durch den Wegfall von Getreide- und Nahrungsmittelimporten. Wir sprechen mit Agrarökonomin Bettina Rudloff (SWP) darüber, warum die Ernährungssicherheit in Afrika oft an Importe geknüpft ist und welche Handlungsoptionen afrikanische und internationale Akteure jetzt haben. Sie sagt, es fehle der strategische Umgang mit bestehenden Lösungsansätzen und Hilfsmitteln wie Regionalkooperationen und Monitoringsysteme. Auch die Kooperation mit sogenannten nicht-traditionellen humanitären Geberstaaten wie China ist eine Option.
Megatrends Spotlight 2022 07, 16.05.2022
Externe Veröffentlichungen
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Das erhofft sich Europas Wirtschaft von Mercosur
Gastbeitrag, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 07.08.2025 -
An update on the economic, sustainability and regulatory effects of the trade part of the EU-Mercosur Partnership Agreement
European Parliament, Study Requested by the INTA committee, PE 754.476, June 2025 -
A comprehensive analysis of the updated trade part of the EU-Mercosur Partnership Agreement
European Parliament, Study Requested by the INTA committee, PE 754.477, June 2025 -
Ernährung im sicherheitspolitischen Visier der EU
in: Weltnachrichten 2/2025, Austrian Development Agency, Juni 2025 -
Ernährungssicherung in globalisierten Märkten in Zeiten geopolitischer Unsicherheit – Konzepte, geostrategische Ansätze und Szenarien
in: Die Zukunft der Agrarwirtschaft. Ernährungssicherheit, Innovation und Transformation im globalen Kontext, Edmund Rehwinkel-Stiftung, Schriftenreihe der Rentenbank, Band 41, Juni 2025, S. 7-60 -
Im Globalen Handel: Macht, Märkte & Ernährungssicherheit
Moderation von Marina Schmidt mit Prof. Dr. Stephan v. Cramon-Taubadel, in: Blaues Brot Podcast, Episode 9, 14.05.2025