
US-Präsident Donald Trump an seinem Schreibtisch im Oval Office des Weißen Hauses
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Die USA und die transatlantischen Beziehungen
Mit den Präsidentschafts- und Kongresswahlen 2024 haben die Wählerinnen und Wähler Donald J. Trump und der Republikanischen Partei ein eindeutiges Mandat für einen Kurswechsel in der US-Politik erteilt. Neben der Präsidentschaft sind beide Kammern des Kongresses fest im Griff der Make America Great Again (MAGA)-Bewegung. Deren Regierungsagenda wurde inhaltlich umfassend vorbereitet und mit entsprechendem Personal ausgestattet. Innenpolitisch haben Steuersenkungen, der Rückbau des Verwaltungsstaates und die Migrationspolitik Priorität. Trump beruft sich dabei auf eine weitreichende Auslegung exekutiver Befugnisse und missachtet grundlegende Verfassungsprinzipien, wie Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung. Außenpolitisch vollzieht die Trump-Administration eine Kehrtwende in der Ausgestaltung der internationalen Führungsrolle, die sich über verschiedene Politikfelder erstreckt. Anders als in der ersten Amtszeit Trumps ist der Wandel nicht mehr nur deklaratorischer Natur, sondern mit massiven negativen Auswirkungen für die Stabilität der internationalen Ordnung verbunden. Grundlegende völkerrechtliche Prinzipien, wie territoriale Integrität und Souveränität werden zugunsten einer transaktionalen Großmachtpolitik in Frage gestellt. Die daraus resultierende Unsicherheit und Unberechenbarkeit unterminiert militärische Allianzen in Europa und Asien. Zudem setzt eine erratische und teils willkürliche Zollpolitik das internationale Handels- und Finanzsystem unter Druck. Auch die traditionell partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Europa stehen wie zu keinem Zeitpunkt seit dem Zweiten Weltkrieg zur Disposition.
Dieses Dossier bündelt SWP-Analysen und Beiträge von SWP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern zur Politik der USA sowie zu den transatlantischen Beziehungen. Es gliedert sich in die Themenkomplexe Außen-und Sicherheitspolitik, Innenpolitik und Gesellschaft und Wirtschaft und Handel.
Literatur & Medienbeiträge
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Weißes Haus: US-Medien wehren sich gegen Hausverbot
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Interview von Andreas Noll, in: Deutschlandradio, Europa heute, 16.09.2026 -
Kanadas Angebot an Europa: Mehr als nur Handelspartner
Im Handelskonflikt mit der US-Regierung sucht Kanada eine engere Partnerschaft mit der Europäischen Union. Die Europäer sollten bereit sein, klar Partei zu ergreifen, meinen Johannes Thimm und Nicolai von Ondarza.
Kurz gesagt, 16.09.2026 -
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Warum ist CIA-Chef John Ratcliffe nach Russland gereist? Darüber wird viel spekuliert. Der Politologe Marco Overhaus glaubt nicht, dass der Besuch Teil einer Strategie ist. Dass die USA Präsenz zeigen, sei jedoch „erstmal ein gutes Signal“.
Interview von Rainer Brandes, in: Deutschlandfunk, 27.08.2026 -
Flamingos, Filz und fiese Freunde: Korruption von A-lbanien bis U-SA
Die US-Wirtschaftsexpertin Laura von Daniels der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) nimmt das Finanzgebahren der US-Administration unter die Lupe und erklärt, wieso der US-Präsident so sehr auf Kryptowährung steht.
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Rede an die Nation: Was Trump China vorwirft
Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen China und spricht von gestohlenen Wählerdaten.
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