Dr. Nicolai von Ondarza
EU/Europa Senior Fellow
Forschungsgebiete
- Großbritannien
- EU-Institutionen
- Europäische Union
- Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP)
- Grundsatzfragen europäischer Integration
- Politisches System der EU
Institutionen und politisches System der EU, europäische politische Parteien und demokratische Legitimation der EU, post-Brexit Beziehungen zwischen EU und dem Vereinigten Königreich
ProjekteKurzlebenslauf
Seit 2010 in der SWP, seit 2020 Leiter der Forschungsgruppe EU/Europa, zwischen 2016 und 2020 stellvertretender Leiter
Seit 2025 Associate Fellow im Europe Programme von Chatham House
Seit 2013 Organisator der British-German Outlook Group, einem jährlichen Austauschforum zwischen SWP, Chatham House, Auswärtigem Amt und dem britischen FCO
2012-2015 Lehrbeauftragter an Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder und seit 2016 im Postgraduierten Studiengang Europawissenschaften der FU/TU Berlin
2012–2014 Mitarbeiter im Forschungsprojekt EU-Sicherheitsagenturen, gefördert von der Fritz-Thyssen-Stiftung
2011–2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder
2008–2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr im Bereich Multinationalität/ Europäische Streitkräfteintegration
SWP-Publikationen
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Kanadas Angebot an Europa: Mehr als nur Handelspartner
Im Handelskonflikt mit der US-Regierung sucht Kanada eine engere Partnerschaft mit der Europäischen Union. Die Europäer sollten bereit sein, klar Partei zu ergreifen, meinen Johannes Thimm und Nicolai von Ondarza.
Kurz gesagt, 16.09.2026 -
Neuer britischer Premierminister: Pragmatismus statt Aufbruch
Der neue britische Premierminister Andy Burnham setzt seine politischen Schwerpunkte vor allem in der Innenpolitik. Für die Beziehungen zur EU ist trotz seiner Sympathie für eine Wiederannäherung Pragmatismus zu erwarten, meint Nicolai von Ondarza.
Kurz gesagt, 21.07.2026 -
EU-Erweiterung: Sonderfall Ukraine – Regelfall Westbalkan
Kyjiw durch Beitrittsassoziierung neuen Typs in der EU verankern
SWP-Aktuell 2026/A 16, 27.03.2026, 8 Seitendoi:10.18449/2026A16
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Ein flexibles Europa muss in der EU verankert werden
Auf der Suche nach mehr europäischer Handlungsfähigkeit gewinnt das Modell eines Europas der mehreren Geschwindigkeiten wieder an Beliebtheit. Um dabei auch die EU langfristig zu stärken, sollte die deutsche Europapolitik zwei Prinzipien durchsetzen, meint Nicolai von Ondarza.
Kurz gesagt, 17.02.2026 -
Koalitionen überall – Führung nirgends? Europas Verteidigung im Wildwuchs flexibler Formate
in: Mit, ohne, gegen Washington: Die Neubestimmung der Beziehungen Europas zu den USABeitrag zu einer Sammelstudie 2026/S 03, 22.01.2026, 92 Seiten, S. 18–22
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Wackelige Brandmauer? Wie Rechtsaußenparteien die Politik in Europa beeinflussen
Nationalistische und populistische Parteien sind in vielen EU-Mitgliedstaaten auf dem Vormarsch. Kai-Olaf Lang und Nicolai von Ondarza erklären, welche Unterschiede es zwischen den Parteien gibt und wie diese den Kurs der EU in der Klima-, Migrations- und Sicherheitspolitik beeinflussen.
SWP-Podcast 2025/P 24, 02.10.2025
Externe Veröffentlichungen
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Kanada und Europa: Allianz gegen Trump?
Angesichts der aggressiven Handelspolitik der USA und Chinas wollen die EU und Kanada enger kooperieren. Welche Vorteile hätte diese Zusammenarbeit?
Moderation von Tina Gerhäusser, mit Thu Nguyen und Josef Braml, in: Auf den Punkt, Deutsche Welle, 24.09.2026 (Video) -
Zerbricht das Vereinigte Königreich?: »In England gibt es wenig Interesse an Nordirland, Schottland oder Wales«
Parteiführer aus Nordirland, Schottland und Wales wollen die Bevölkerung über eine Unabhängigkeit abstimmen lassen. Warum? Man fühlt sich von London nicht ernst genommen, sagt ein Experte.
Interview von Tilman Schröter, in: Tagesspiegel, 22.09.2026 (Paywall) -
Wie gehen andere Demokratien mit rechten Parteien um?
Moderation von Philipp Abresch mit Julia Borutta und Andreas Bachmann, in: Weltspiegel Podcast, ARD, 18.09.2026 -
EU plant neuen Sicherheitsrat und Alarmechanismus
Um schneller auf Bedrohungen zu reagieren, schlägt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen einen Alarmechanismus und einen Europäischen Sicherheitsrat vor. Das Format soll auch Partner wie Großbritannien oder Kanada einbinden.
Interview in: Der Schöne Morgen, Radioeins, 17.09.2026 (Audio) -
Europäische Union: »Aufgeladene Stimmung«
Interview in: phoenix der tag, 16.09.2026 (Video) -
Flexible Mehrheiten, fragmentierte Mitte: Das Europäische Parlament seit der Wahl 2024
in: Institut für Europäische Politik (Hrsg.), Integration, 3/2026doi:10.5771/0720-5120-2026-3-158
