Flucht und Migration im Kontext globaler Umbrüche
Wir erleben eine Welt im Umbruch: Multilaterale Kooperationsstrukturen geraten unter Druck, internationale Politik wird transaktionaler, Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe werden gekürzt und zentrale völkerrechtliche Normen offen infrage gestellt. Diese Entwicklungen verändern die Rahmenbedingungen für Flucht und Migration grundlegend – und erhöhen den politischen Handlungsdruck für Deutschland und Europa.
Deutsche und europäische Migrationspolitik wirkt weit über die eigenen Grenzen hinaus. Je nach Ausgestaltung kann sie Herkunfts- und Aufnahmeregionen stabilisieren oder destabilisieren, Partnerschaften stärken oder belasten und entwicklungsfördernde oder -hemmende Effekte entfalten. Zugleich fungieren migrationspolitische Fragen häufig als Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Debatten – etwa über innereuropäische SoliVor diesem Hintergrund analysiert das Projekt die sich wandelnden Handlungsbedarfe in drei zentralen Bereichen:
- Konfliktbedingte Flucht und Vertreibung,
- Bildungs- und Arbeitsmigration,
- Klimawandelbedingte Mobilität.
Ziel ist es, konkrete Interventionspunkte und Gestaltungsmöglichkeiten für eine europäisch eingebettete deutsche Flucht- und Migrationspolitik zu identifizieren. Publikationen des Forschungsprojektes finden sich in unserem Dossier zu Flucht und Migration.
Neben Forschung und Politikberatung übernimmt das Projekt eine Koordinierungsrolle. Es vernetzt die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Forschungsprojekte zu Flucht, Migration und Entwicklung und bringt zentrale Akteure regelmäßig in den Austausch. Beteiligt sind unter anderem das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC), das German Institute of Development and Sustainability (IDOS), die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sowie weitere Akteure aus Wissenschaft, Politik und Praxis. In regelmäßigen Fachgesprächen und Vernetzungsworkshops werden evidenzbasierte Lösungsansätze für aktuelle flucht- und migrationspolitische Herausforderungen entwickelt.
Projektlaufzeit: März 2026 – Juli 2028
Projektförderung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)darität, Verantwortungsteilung mit Ländern des Globalen Südens oder Fragen der inneren und äußeren Sicherheit.
Projektleitung
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- EU, Europa
- Migration, EZ
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Mark Schrolle, M.A.
Afrika und Mittlerer Osten (Informations- und Datenmanager)
Megatrends Afrika (Informations- und Datenmanager)