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Dr. Michael Paul

Forschungsgruppe:

Sicherheitspolitik Gastwissenschaftler

Forschungsgebiete

Kurzlebenslauf

Seit 2025 Visiting Senior Fellow, SWP

2007-2025 Senior Fellow, SWP

2018-2019 Mitglied des Expertenteams maritime Sicherheit im Themenzyklus „Meere und Ozeane“ des Runden Tisches der Bundesregierung

Seit 1995 Projektleiter Streitkräftedialog

1995–2007 Leiter Forschungssekretariat der SWP

SWP-Publikationen

Externe Veröffentlichungen

  • Der Kampf um den Nordpol - Die Arktis, der Klimawandel und die Rivalität der Großmächte

    Das "ewige Eis" am Nordpol schmilzt und arktische Räume werden aufgrund der Erwärmung besser und länger zugänglich. Auf dem Land können reiche Bodenschätze abgebaut werden und der Schiffsverkehr im Nordpolarmeer nimmt zu. Die Arktis wird dabei auch immer mehr zum Objekt widerstreitender Interessen und Machtkonflikte. Es ist dünnes Eis, auf dem sich die Großmächte USA, China und Russland bewegen. Seit US-Präsident Trump offen den Erwerb Grönlands anstrebt, steigen auch die Spannungen mit Europa.

    Verlag Herder, 1. Auflage 2026, 336 Seiten, ISBN: 978-3-451-38716-6
  • US-Ansprüche auf Grönland: »Die Sicherheitsgründe sind vorgeschoben«

    US-Präsident Trump begründet seinen Anspruch auf Grönland mit einem Vordringen Russlands und Chinas. Der Arktis-Experte Michael Paul hält das für einen Vorwand. Im Interview erklärt er, welche Probleme die USA in Grönland erwarten würden.

    Interview, in: tagesschau.de, 06.01.2026
  • Zeitenwende oder Rückfall? Herausforderungen für die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik

    in: Bürger und Staat, 1-2/2025 Demokratie in Deutschland, Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg, S. 78ff.
  • Grönlands geopolitische Bedeutung

    Grönland gewinnt wirtschaftlich, geopolitisch und militärisch an Bedeutung. Was genau macht die Insel so interessant für Großmächte wie die USA und China? Und welche politischen Handlungsoptionen bieten sich der EU, Dänemark und nicht zuletzt Grönland selbst?

    in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 12.09.2025
  • Interview mit dem Arktis-Experten Michael Paul »Eskalation nicht auszuschließen«

    Interview, in: Das Parlament, Nr.: 16-19, 12.04.2025
  • Arktische Wendezeit für Trump 2.0

    Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit stößt Donald Trump im Nordpolarmeer auf eine veränderte Lage. „Die Arktis bildet nicht länger eine Festungsmauer und die Ozeane sind keine schützenden Wassergräben mehr“, konstatierte der Kommandeur des North American Aerospace Defense Command (NORAD) im März 2020; im Juli/August 2024 zeigten sich erstmals drei chinesische Eisbrecher in arktischen Gewässern. Die USA haben die Region bisher eher vernachlässigt, während das chinesische Ambitionsniveau hoch ist und andauern wird. Ob die USA das Defizit an Eisbrechern ausgleichen werden, bleibt abzuwarten. Auch Deutschland muss sich auf die veränderte Lage im arktisch-nordatlantischen Raum einstellen.

    #GIDSstatement 4/2025, in: German Institute for Defence and Strategic Studies, 12.03.2025, 9 Seiten