Lisa Tschörner
Afrika und Mittlerer Osten Wissenschaftlerin
Megatrends Afrika Wissenschaftlerin
SWP Brüssel Wissenschaftlerin
Forschungsgebiete
SchwerpunkteAfrika südlich der Sahara, Konflikte (innerstaatliche / Bürgerkriege), Konflikte (regionale und zwischenstaatliche), Konflikt- und Krisenprävention, Peacebuilding, Politische Ordnungen
Kurzlebenslauf
Seit Mai 2022: Wissenschaftlerin im Projekt »Megatrends Afrika«
2016 – 2022: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Internationale Interventionen gegen sexualisierte Gewalt in Konfliktgebieten. Intendierte und unintendierte Konsequenzen“, Universität Bremen
2014 – 2021: Consultant und freie Dozentin, Eirene, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Freie Universität Berlin
2009 – 2014: Ziviler Friedensdienst, Eirene und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Sahel und Große Seen Region
2007 – 2008: MA International Conflict Studies, King’s College, London
SWP-Publikationen
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Europäische Sahel-Politik: Zurück auf Start
SWP-Studie 2026/S 08, 20.03.2026, 32 Seitendoi:10.18449/2026S08
Publikationen im Projekt Megatrends Afrika
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Der Iran-Krieg als Stresstest für die „Diversifizierung von Partnerschaften“ im Sahel
Die Sahel Staaten haben den Krieg der USA gegen Iran trotz vertiefter Beziehungen mit Teheran nicht verurteilt. Das liegt an geostrategischen Kalkülen, denn die Militärregime wollen den aktuellen Annäherungsprozess an die USA nicht gefährden. Dabei laufen sie Gefahr, innenpolitisch an Rückhalt einzubüßen.
Megatrends Spotlight 53, 16.04.2026 -
Megatrends Afrika: Why should Europe re-engage with the Sahel’s military-led states?
After military coups in Mali and Niger, the EU is struggling to chart a course in the Sahel that reconciles the diverse interests of European member states with political realities on the ground. Denis Tull and Lisa Tschörner explain why and how the EU should re-engage with the region.
SWP Podcast 2025/eP 03, 07.11.2025 -
Leverage and Limits: What African Actors Make of the New Multipolarity
Africa is entering a new era of multipolarity, with global powers competing to become key partners to the continent. This study analyses the different facets of multipolarity and how African actors respond to both opportunities and constraints arising from the growing interest of foreign actors.
Megatrends Working Paper 21, 08.10.2025, 48 Seitendoi:10.18449/2025MTA-WP21
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Debating Trump 2.0 and Implications for Africa - „Wir sind hier alle Trumpisten“: Warum die Wahl des neuen US-Präsidenten im Sahel begrüßt wird
Der Sieg der Republikaner bei der jüngsten US-Wahl wird im Sahel gefeiert. Viele sehen Präsident Donald Trump dort als „Anti-Imperialisten“, „Friedensstifter“ und „Verfechter traditioneller Werte“. Diese Wahrnehmungen werden von lokalen neo-souveränistischen Narrativen geprägt.
Megatrends Spotlight 47, 02.04.2025 -
Megatrends Afrika: Schwierige Partner? Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in autoritären Staaten
Megatrends wie Globalisierung und Digitalisierung sind für den afrikanischen Kontinent Chancen, aber auch Herausforderungen. In dieser Folge der Podcast-Reihe »Megatrends Afrika« sprechen Lisa Tschörner und Lena Gutheil über die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen am Beispiel Niger.
SWP-Podcast 2024/P 31, 03.12.2024 -
Working with Civil Society in Authoritarian Contexts? The Case of Niger
The recent wave of coups in the Sahel puts Western policy makers in a difficult situation: While they wish to maintain relations and vie for influence, they also want to avoid strengthening unconstitutional rule. Collaboration with civil society organizations (CSOs) who are supposedly closer to citizens, is currently discussed as a way out of the dilemma. However, this policy brief reveals that especially in authoritarian contexts, the lines between CSOs and the state are often blurred.
Megatrends Policy Brief 28, 16.10.2024, 11 Seitendoi:10.18449/2024MTA-PB28v02
Externe Veröffentlichungen
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L'Europe doit dénoncer la situation de Mohamed Bazoum
Interview in: Deutsche Welle, 01.04.2026 (in Französisch)
