Dr. Isabelle Werenfels

Dr. Isabelle Werenfels


Forschungsgruppe: Naher / Mittlerer Osten und Afrika
Senior Fellow

isabelle.werenfels(at)swp-berlin.org

Seit 2019 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Fondation pour la Recherche Stratégique (FRS), Paris

Seit 2019 Mitglied des Stiftungsrats der Fondation Hirondelle, Lausanne

2014 - 2018 Leiterin der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika

2016 - 2019 Mitglied im Advisory Board des Doktorandenprogramms der Zeit-Stiftung "Trajectories of change. Ph.D. Scholarships in Humanities and Social Sciences"

2007-2018 Mitglied im Stiftungsrat des »Graduate Institute of International and Development Studies« (IHEID), Genf (2010 - 2014 als stellvertretende Vorsitzende)

2006-2012 diverse Lehraufträge, Freie Universität Berlin und Universität Hamburg

1999 Leiterin der Schweizer-Delegation und der Recherche- und Analyse-Abteilung der »Temporary International Presence in the City of Hebron« (TIPH)

1993-1998 Redakteurin bei Schweizer Radio DRS2 mit Schwerpunkt Nahost (Hintergrundsendungen zu gesellschaftlichen und politischen Fragen)

Forschungsgebiete:

Maghreb / Nordafrika, Algerien, Tunesien, Marokko, Eliten und Elitenwandel, Arabischer Frühling, Politische Ordnungen, Politischer Islam / Islamismus

Politische Transformationen, Elitenwandel und soziale Bewegungen in den Maghreb-Staaten, inner-maghrebinische Beziehungen, deutsche und europäische Politik gegenüber der Maghreb-Region. Aktuelle Schwerpunkte: Resilienz autoritärer Praktiken und Strukturen im Maghreb, Migrationspolitiken im Maghreb und Maghreb-EU-Migrationskooperationen, Afrika-Politik der Maghreb-Staaten.


SWP-Publikationen (Auswahl):

Max Gallien, Isabelle Werenfels

Tunesiens Demokratisierung: Erhebliche Gegenbewegungen

Große Fortschritte, alte Seilschaften, unklare Perspektiven

SWP-Aktuell 2019/A 07, Februar 2019, 8 Seiten

doi:10.18449/2019A07


Bettina Rudloff, Isabelle Werenfels

Vertieftes EU-Handelsabkommen mit Tunesien: Gut gemeint ist nicht genug

Schlecht gerüstetes Tunesien und ratlose EU

SWP-Aktuell 2018/A 62, November 2018, 8 Seiten
Anne Koch, Annette Weber, Isabelle Werenfels (Hg.)

Migrationsprofiteure?

Autoritäre Staaten in Afrika und das europäische Migrationsmanagement

SWP-Studie 2018/S 03, April 2018, 81 Seiten
Isabelle Werenfels, Ilyas Saliba

Keine Konkurrenz für den König

Grenzen politischer Reformen in Marokkos »aufgeklärtem Autoritarismus«

SWP-Aktuell 2017/A 25, April 2017, 4 Seiten
Mareike Transfeld, Isabelle Werenfels

#HashtagSolidarities: Twitter Debates and Networks in the MENA Region

SWP Research Paper 2016/RP 05, März 2016, 62 Seiten

Externe Publikationen (Auswahl):

Isabelle Werenfels, Guido Steinberg

Regional trends after the dissolution of "old orders" in the Middle East and North Africa

In: David Ramin Jalilvand, Kirsten Westphal (Hrsg.): The Political and Economic Challenges of Energy in the Middle East and North Africa, Routledge, 2018, pp.13-26.
Isabelle Werenfels

Algeriens islamistische Akteure: Trittbrettfahrer des "Arabischen Frühlings" mit bescheidenem Erfolg

In: Sigrid Faath (Hg.): Islamische Akteure in Nordafrika. Aktualisierte und erweiterte Ausgabe. Sankt Augustin, Konrad-Adenauer-Stiftung (2016), S.75-108.
Isabelle Werenfels

Algerien: Enigmatischer Nachbar Europas

In: Josef Braml, Wolfgang Merkel, Eberhard Sandschneider (Hrsg.): Außenpolitik mit Autokratien, Berlin: Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, De Gruyter, 2014 (Jahrbuch Internationale Politik, Band 30), S. 68-77.
Isabelle Werenfels

Algeria’s Risky Exercise in Anachronism

In: Sada Magazine, published by Carnegie Endowment for International Peace, March 20, 2014 (online)
Isabelle Werenfels

Beyond authoritarian upgrading: the re-emergence of Sufi orders in Maghrebi politics

In: The Journal of North African Studies, 19 (June 2014) 3, pp. 275-295

Medienbeiträge/ »Kurz gesagt« (Auswahl):

Isabelle Werenfels

Proteste in Algerien: Wettlauf gegen die Zeit in allen Lagern

In Algerien konkurrieren drei Lager um die Gestaltungshoheit im Übergangsprozess: Bouteflika mit seiner Entourage, die Protestierenden und verdrängte Eliten, die auf ihr Comeback hoffen. Dies ist ein Spiel auf Zeit, wie Isabelle Werenfels darlegt.

Kurz gesagt, März 2019
Isabelle Werenfels

„Die Härte im Umgang mit Verdächtigen ist problematisch“

Viele Dschihadisten stammen aus Tunesien. Die Maghreb-Expertin Isabelle Werenfels erklärt warum – und wie man Radikalisierung verhindern kann.

Interview mit Juliane Frisse, in: Fluter.de, 13.06.2017 (online)
Isabelle Werenfels, Mareike Transfeld

Kampf der "virtuellen Stämme"

Seit Donald Trumps Sieg wird die zerstörerische Kraft der sozialen Medien für die Demokratie diskutiert. Vor fünf Jahren wurden Facebook und Twitter als Demokratisierungswerkzeuge im "Arabischen Frühling" noch bejubelt. Mareike Transfeld und Dr. Isabelle Werenfels von der Denkfabrik SWP erforschten Twitterdebatten in Arabien. Ihr Fazit: "Überhöht und verteufelt - beides richtig und falsch".

In: Landeszeitung Lüneburg, 15.12.2016 (online)
Mareike Transfeld, Isabelle Werenfels

Soziale Medien: Befreiungstechnologie oder Propagandainstrument?

Im Arabischen Frühling wurden soziale Medien vor allem als Instrument der Demokratisierung wahrgenommen, in jüngerer Zeit überwiegt ihre Einstufung als Gefahr für die liberale Demokratie. Keines der Urteile ist falsch, meinen Mareike Transfeld und Isabelle Werenfels.

Kurz gesagt, November 2016
Anne Koch, Isabelle Werenfels

»Sichere Herkunftsstaaten« im Maghreb

Die pauschale Einstufung Algeriens, Marokkos und Tunesiens als sichere Herkunftsstaaten von Flüchtlingen ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und würde den außenpolitischen Interessen Deutschlands zuwiderlaufen, meinen Anne Koch und Isabelle Werenfels.

Kurz gesagt, Mai 2016

SWP-Aktuell

Denis M. Tull
VN-Peacekeeping in Mali

Anpassungsbedarf für das neue Minusma-Mandat


Wolf Kinzel
Die Fokussierung auf die Wahl in Nigeria überdeckt die Rückkehr des Terrors

Der »Islamische Staat« (IS) bekennt sich immer häufiger zu Anschlägen im Nordosten


SWP-Studien

Stephan Roll
Ein Staatsfonds für den Prinzen

Wirtschaftsreformen und Herrschaftssicherung in Saudi-Arabien


Melanie Müller
Simbabwe nach Mugabe

Akteure, Reformen, Konfliktfelder