Klimastrategien der EU

Windräder vor Braunkohlekraftwerk; © Patrick Pleul/dpa-picturealliance

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Zu den Medienbeiträgen

Die EU ist nach wie vor eine treibende Krafte im globalen Klimaschutz. Die 2014 bereits erreichten Emissionsminderungen von 24% und das für 2030 vereinbarte Ziel von 40% (beides im Vergleich zu 1990) sichert den Europäern in der Gruppe der Industrieländer einen Spitzenplatz. Bei der Frage der EU-internen Differenzierung treten jedoch immer wieder erhebliche Konflikte auf, vor allem zwischen den ambitionierten Mitgliedstaaten Nordwesteuropas und den weniger ehrgeizigen Regierungen Mittelosteuropas.

In den kommenden Jahren wird im Mittelpunkt der EU-Klimapolitik zum einen die gesetzgeberische Implementierung des Minderungsziels für 2030 stehen, vor allem bei der Neufassung der Emissionshandels-Richtlinie und der Festlegung der nationalen Ziele in den Nicht-ETS-Sektoren. Zum anderen wird die EU mit ihren internationalen Partnern daran arbeiten müssen, die wichtigsten Beschlüsse des „Paris Agreement“ mit Leben zu füllen. Dies gilt nicht nur für den 5-jährigen Überprüfungszyklus der nationalen Beitäge der 195 Vertragsstaaten, sondern auch für Technologieoptionen zur Erreichbarkeit des 2-Grad- und des 1.5-Grad-Ziels.

Literaturliste

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Oliver Geden

Treibhausgasneutralität als Klimaziel priorisieren

Die EU und Deutschland sollten eine ehrgeizigere und zugleich pragmatischere Klimapolitik betreiben

SWP-Aktuell 2017/A 74, November 2017, 4 Seiten
Susanne Dröge

Brisante Reform

Die EU justiert den Emissionshandel neu

in: Süddeutsche Zeitung (SZ), 12.02.2017, (online)
Oliver Geden, Stefan Schäfer

»Negative Emissionen« als klimapolitische Herausforderung

SWP-Aktuell 2016/A 70, November 2016, 4 Seiten
Severin Fischer, Oliver Geden

Brexit: Folgen für Europas Energie- und Klimapolitik

CSS Analysen zur Sicherheitspolitik, Nr. 197, Oktober 2016
Severin Fischer, Oliver Geden

Die Energie- und Klimapolitik der EU nach dem Brexit-Referendum

Politische Unsicherheit bremst den Transformationsprozess

SWP-Aktuell 2016/A 50, Juli 2016, 4 Seiten
Susanne Dröge, Oliver Geden

Nach dem Pariser Klimaabkommen

Neue Herausforderungen für eine Vorreiterrolle der EU

SWP-Aktuell 2016/A 16, März 2016, 4 Seiten
Alexandra Deprez, Susanne Dröge, Liz Gallagher, Artur Gradziuk, Andrei Marcu, Sebastian Oberthür, Oliver Sartor, Thomas Spencer, Henri Waisman, Tomas Wyns

The EU’s INDC and its contribution to a successful deal in Paris 2015

Working Paper FG8 / No. 03, June 2015, 14 Pages, 14 Seiten
Susanne Dröge, Oliver Geden

Die EU und das Pariser Klimaabkommen

Ambitionen, strategische Ziele und taktisches Vorgehen

SWP-Aktuell 2015/A 42, April 2015, 4 Seiten
Severin Fischer, Oliver Geden

The Changing Role of International Negotiations in EU Climate Policy

in: The International Spectator, Vol. 50 (1), March 2015, pp. 1-7
Severin Fischer

Der neue EU-Rahmen für die Energie- und Klimapolitik bis 2030

Handlungsoptionen für die deutsche Energiewende-Politik

SWP-Aktuell 2014/A 73, Dezember 2014, 8 Seiten
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Medienbeiträge

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Oliver Geden, Stefan Schäfer

Die unpopulären Wege aus der Klimafalle

in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2017, N2
Oliver Geden, Stefan Schäfer

Weniger als null

Mit dem globalen Klimaabkommen von Paris, das Anfang November in Kraft tritt, entfernt sich die Politik noch weiter von der physikalischen Realität

in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 23.10.2016, S. 59
Oliver Geden

Große Vision

Mit »negativen Emissionen« sollte der Treibhauseffekt gemildert werden

in: Handelsblatt, 03.12.2015, S. 13
Susanne Dröge, Oliver Geden

The EU’s climate strategy for Paris

Recipe for another failure?

in: Energy Post, 21.07.2015
Severin Fischer

Klimapolitik: »Kyoto-Vertrag war nicht realistisch«

Vor zehn Jahren, am 16. Februar 2005, ist das Kyoto-Protokoll in Kraft getreten. Der deutsche Politikwissenschaftler Severin Fischer zieht in einem Interview Bilanz und erläutert, warum die internationale Staatengemeinschaft in Klimafragen kaum etwas voranbringt.

Interview von Robert Czepel, in: science.ORF.at, 17.02.2015 (online)
Severin Fischer

Europa ringt um Energie- und Klimaziele für 2030

Der Gipfel des Europäischen Rates in Brüssel am 23. und 24. Oktober 2014 soll Entscheidungen über einen neuen Rahmen für die Energie- und Klimapolitik der EU bis 2030 liefern. Selbst ein sicher geglaubter Minimalkompromiss könnte allerdings noch an einer Ablehnung durch Polen und andere EU-Mitglieder aus Mittel- und Osteuropa scheitern, meint Severin Fischer.

Kurz gesagt, Oktober 2014
Oliver Geden

"EU's climate policy has lost its scientific basis"

Interview by Jakob Schlandt, in: Europolitics, 16.04.2014, p. 7
Susanne Dröge

Energie- und Klimaziele 2030 – Europa verspielt seine Wettbewerbsvorteile

Die Vorstellung, dass Europa bei Klimaschutz und erneuerbaren Energien international Vorreiter ist, ist überholt. Wenn es den EU-Regierungschefs nicht gelingt, sich auf ein ambitioniertes Klimaziel für 2030 zu einigen, ist die Wettbewerbsfähigkeit der EU gefährdet.

Kurz gesagt, Februar 2014
Oliver Geden

Schlechtes Betriebsklima in Brüssel

Die Kommission hat gesprochen, nun sind die Mitgliedstaaten dran. Sicher ist aber bereits jetzt: Die neu zu definierenden Energie- und Klimaziele der EU werden ökologische Vorreiter wie Österreich und Deutschland bremsen

in: Der Standard, 23.01.2014, S. 36
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SWP-Aktuell

Jakub Eberle, Vladimír Handl, Kai-Olaf Lang
Berlin–Prag: Entfremdung vermeiden – Chancen ergreifen

Für eine europapolitische Einbettung der deutsch-tschechischen Beziehungen


Oliver Geden
Treibhausgasneutralität als Klimaziel priorisieren

Die EU und Deutschland sollten eine ehrgeizigere und zugleich pragmatischere Klimapolitik betreiben