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European Repository on Cyber-Incidents (EuRepoC)

Ob Cyberattacken gegen Länder, Online-Erpressungen von Krankenhäusern oder Spähkampagnen gegen zivilgesellschaftliche Gruppen. Cyberangriffe sind zu einem gängigen Instrument geworden, um nicht nur Staaten, sondern auch Einzelpersonen zu sabotieren, zu erpressen, zu schädigen und auszuspionieren. Aber wer sind die gefährlichsten Akteure? Welchen Staaten sind sie zuzuschreiben? Wie sind ihre Cyberangriffe politisch zu bewerten? Welche technischen Tools werden in welchen Angriffen verwendet? Und wie können wir die wachsende Zahl und vielfältige Art der weltweiten Angriffe begreifen und in der Europäischen Union eine angemessene Antwort dafür finden?

Diesen Fragen widmet sich das Projekt EuRepoC – das European Repository on Cyber-Incidents. Beteiligt sind daran die Universität Heidelberg, die Universität Innsbruck und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Ziel ist es, Cybervorfälle systematisch zu erfassen, um sie politisch, technisch und rechtlich vergleichbarer zu machen. Zu diesem Zweck wird eine Open Source Datenbank aufgebaut, die die Einordnung von Cybervorfällen erleichtern soll und von der Öffentlichkeit für schnelle als auch für anspruchsvollere Analysen frei genutzt werden kann.

Gefördert wird das Projekt ab März 2022 für drei Jahre durch den Koordinierungsstab für Cyber-Außenpolitik des Auswärtigen Amtes sowie dem dänischen Außenministerium. Weitere europäische Projektpartner und Finanzierungsinstitutionen sollen das Projekt in späteren Phasen stärken und erweitern.

Projektteam

Universität Heidelberg, Institut für Politische Wissenschaft

Prof. Dr. Sebastian Harnisch

Kerstin Zettl

Universität Innsbruck, Institut für Theorie und Zukunft des Rechts

Prof. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)

Stiftung Wissenschaft und Politik

Dr. Annegret Bendiek

Dr. Matthias Schulze