Herausforderung Klimawandel

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Eine kurze Geschichte der CO2-Emissionen
Zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat das Urban Complexity Lab der Fachhochschule Potsdam (FHP) einen animierten Kurzfilm entwickelt, der bisherige und zukünftige CO2-Emissionen visualisiert.

Der Klimawandel wird inzwischen von vielen Staaten als eine der wichtigsten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts betrachtet. Dabei gilt es zum einen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, um das Ausmaß des Klimawandels zu begrenzen (mitigation); zum anderen geht es darum, Anpassungsmaßnahmen zu treffen, um die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels zu bewältigen (adaptation).

2015 wurde in Paris auf der 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention das Pariser Abkommen für die Zeit nach 2020 auf den Weg gebracht. 2018 kamen die Regeln für seine Umsetzung hinzu.  Das Pariser Abkommen manifestiert ab 2020 eine breite Beteiligung am Klimaschutz, der Finanzierung von Maßnahmen und der Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Die Vertragsstaaten haben sich verpflichtet, regelmäßig nationale Beiträge („nationally determined contributions“, NDCs) einzureichen. Darunter werden unterschiedliche klimapolitische Ziele gefasst, die die Länder bestenfalls erhöhen, mindestens aber aufrechterhalten  sollen. Aktuelle Auswertungen der angekündigten Emissionsziele finden sich hier. Sie zeigen, dass die klimapolitischen Anstrengungen deutlich erhöht werden müssen, um eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf unter zwei Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu erreichen. Mit dem Regelbuch von Kattowitz gibt es eine detaillierte Anleitung für die Erfüllung des Pariser Abkommens. Das Abkommen misst der Anpassung an den Klimawandel und der Finanzierung der notwendigen Maßnahmen dieselbe Bedeutung bei wie dem Klimaschutz. Klimarisiken sollen mit finanzieller Unterstützung der OECD-Staaten gemildert werden. An dieser Unterstützung für Entwicklungsländer sind künftig auch die Schwellenländer beteiligt, allerdings auf freiwilliger Basis.

Im SWP-Themendossier werden globale Verhandlungsprozesse und Governance-Strukturen sowie weltweite Schlüsselakteure und deren Interessen analysiert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der europäischen Klimastrategie liegt. Schließlich ist auch den sicherheitspolitischen Fragen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ein Kapitel gewidmet. In jedem Kapitel wird die SWP-Literatur zum Thema gebündelt. Unter Weiterführendes Material finden Sie unter anderem Links zu wichtigen Organisationen und Berichten sowie zu Glossaren und Analyseinstrumenten zur Klimapolitik; zudem wird auf weiterführende Literatur verwiesen.

Globale Verhandlungen und Ansätze

Klimastrategien der EU

Die Klimapolitik weiterer Akteure

Klimawandel als Sicherheitsproblem

Links, Analyseinstrumente, Weiterführende Literaturempfehlungen

SWP-Aktuell

Melanie Müller, Laura Kotzur
Stadt, Land, Frust

Die Debatte über eine Landreform in Südafrika


Susanne Dröge, Vijeta Rattani
Nach dem Klimagipfel in Kattowitz

Wichtige Elemente der EU-Klimaagenda 2019