Herausforderung Klimawandel

Eine kurze Geschichte der CO2-Emissionen
Zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat das Urban Complexity Lab der Fachhochschule Potsdam (FHP) einen animierten Kurzfilm entwickelt, der bisherige und zukünftige CO2-Emissionen visualisiert.

Der Klimawandel wird inzwischen von vielen Staaten als eine der wichtigsten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts betrachtet. Dabei gilt es zum einen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, um das Ausmaß des Klimawandels zu begrenzen (mitigation); zum anderen geht es darum, Anpassungsmaßnahmen zu treffen, um die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels zu bewältigen (adaptation).

2015 wurde in Paris auf der 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention das Pariser Abkommen für die Zeit nach 2020 auf den Weg gebracht. 188 der 196 Vertragsparteien hatten ihre „intended nationally determined contributions“ (INDCs) – freiwillige, nationale Beiträge zur Klimapolitik -  vorgelegt (Stand Dezember 2015). Das neue Abkommen manifestiert ab 2020 diese breite Beteiligung am Klimaschutz. Eine erste Auswertung der Klimaziele legte das Sekretariat der UNFCCC vor. Regelmäßige Aktualisierungen finden sich hier. Sie zeigen, dass die klimapolitischen Anstrengungen deutlich erhöht werden müssen, um eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf unter zwei Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu erreichen. Dafür soll die regelmäßige Erneuerung der nationalen Beiträge alle fünf Jahre (Start: 2023) sorgen und die Festlegung, dass die Staaten nicht hinter ihre bisherigen Ambitionen zurückfallen.

Erstmals misst der neue Klimavertrag der Anpassung an den Klimawandel und der Finanzierung der notwendigen Maßnahmen dieselbe Bedeutung bei wie dem Klimaschutz. Der Umgang mit dem bereits bestehenden Klimawandel wurde in das Pariser Abkommen aufgenommen. Vor allem nationale Fahrpläne und Berichte sollen dafür sorgen, dass Klimarisiken mit finanzieller Unterstützung der OECD-Staaten gemildert werden können. An dieser Unterstützung für Entwicklungsländer sind künftig auch die Schwellenländer beteiligt, allerdings auf freiwilliger Basis.

Im SWP-Themendossier werden globale Verhandlungsprozesse und Governance-Strukturen sowie weltweite Schlüsselakteure und deren Interessen analysiert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der europäischen Klimastrategie liegt. Schließlich ist auch den sicherheitspolitischen Fragen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ein Kapitel gewidmet. In jedem Kapitel wird die SWP-Literatur zum Thema gebündelt. Unter Weiterführendes Material finden Sie unter anderem Links zu wichtigen Organisationen und Berichten sowie zu Glossaren und Analyseinstrumenten zur Klimapolitik; zudem wird auf weiterführende Literatur verwiesen.

 

 

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