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Wissenschaftler:in (d/m/w) für das Projekt „Europäische Diplomatie und Normbildung. Potentiale für eine operative Cyber-Incident- und Responseforschung heben“

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt (vorbehaltlich der Bewilligung durch die Zuwendungsgeber) eine:n 

Wissenschaftler:in (d/m/w) 

für das Projekt „Europäische Diplomatie und Normbildung. Potentiale für eine operative Cyber-Incident- und Responseforschung heben“.

Die Stelle hat einen Umfang von 75% und ist befristet bis zum 31.12.2027 zu besetzen. 

Im Zentrum des Gemeinschaftsprojekts zwischen der Universität Heidelberg und Stiftung Wissenschaft und Politik steht die Konsolidierung der Cyber-Konflikt- und Response-Datenbank des „European Repository on Cyber Incidents“ (www.eurepoc.eu) samt der damit verbundenen wissenschaftlichen Analysen zur Rolle von Cybersicherheit und Künstlicher Intelligenz für die europäische Außen- und Sicherheitspolitik. 

Gegenwärtig hat das Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg, Lehrstuhl Prof. Dr. Sebastian Harnisch, die Konsortialleitung des gemeinschaftlichen Projekts inne. Das Open-Source Projekt „European Repository on Cyber Incidents“ erfasst aus technischer, politischer und rechtlicher Perspektive, teilweise vollautomatisiert Cybervorfälle sowie Reaktionen auf diese, die für die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten von besonderer Relevanz sind, mit dem Ziel, diese Daten wissenschaftlich aufzubereiten und die gesammelten Erkenntnisse einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Das übergeordnete Projektziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes interdisziplinär angelegtes gesamteuropäisches Lagebild zu erstellen, um gleichermaßen einen Beitrag für die EU Cyber-Diplomatie, Normenbildung sowie zur zivilgesellschaftlichen Resilienz zu leisten. Das Projekt wird gegenwärtig durch den Cyber-Außenpolitikstab des Auswärtigen Amtes finanziert. 

Weitere europäische Projekt- und Fördereinrichtungen sollen das Projekt in einer weiteren Phase ergänzen.

Ihre Aufgaben:

  • Auswerten von Open-Source Quellen und systematische Analyse der kodierten Merkmale (politisch, technisch und rechtlich) von relevanten Cyber-Sicherheitsvorfällen und Reaktionen innerhalb der EU
  • Weiterentwicklung des diplomatischen Reaktionsrahmens der EU Diplomatie in Bezug auf erfasste Vorfalls- und Responsedaten des www.eurepoc.eu
  • Abfassung von Analysen, die im Zusammenhang mit diesem Forschungsprojekt stehen
  • Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen und Erstellung von Publikationen

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in einem relevanten Themengebiet, Internationale Beziehungen, European Studies, Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt Europarecht, Informatik und/oder Datenanalyse
  • Kenntnisse im Bereich Normenbildung und europäischer Diplomatie mit dem Schwerpunkt Regulierungsfragen in den Bereichen Cybersicherheit und Anwendung von Künstlicher Intelligenz zu Forschungszwecken
  • Hohe Motivation zur Gestaltung datengetriebener Evidenzforschung europäischer (Cyber-)Außen- und Sicherheitspolitik sowie zum interdisziplinären Austausch zwischen Recht, Politik und Informatik
  • Recherche, Extraktion, Aufbereitung und Analyse von Daten und Informationen aller Art, einschließlich der visuellen Darstellung der Ergebnisse in Form von (interaktiven) Diagrammen, Infografiken und der Forschungsdatendokumentation, in diesem Zusammenhang sind Kodiererfahrungen, Datenbankkenntnisse, GUI-Anwendungen explizit erwünscht
  • Sehr gute Deutsch und Englisch Kenntnisse in Wort und Schrift
  • Fähigkeit zur zielgruppengerechter, strukturierter und konziser Aufbereitung von Projektinhalten
  • Bereitschaft zu Dienstreisen im In- und Ausland

Wir bieten:

  • Kollaborative Arbeit mit europäischen Projektpartnern, Think Tanks, Universitäten und außenpolitischen Akteuren
  • Arbeiten an aktuellen politischen Themen
  • Eigenverantwortliche Mitgestaltung des Themenfeldes und der Beratungsaufgaben im Rahmen des Projektes
  • Flexible Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Mobiles Arbeiten mit bis zu 40 Prozent der monatlichen Arbeitszeit
  • Vergütung mit allen Leistungen des öffentlichen Dienstes nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD Bund) in Entgeltgruppe 13
  • Zusätzliche Alterversorgung durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)
  • 30 Urlaubstage im Jahr, zusätzlich frei zwischen Weihnachten und Neujahr (vorher eingearbeitet)
  • Gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV
  • Arbeitsplatz in zentraler Lage in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Einen betriebseigenen Park- sowie Fahrradstellplatz mit Fahrradreparaturstation
  • Zuschuss zum Deutschlandticket-Job 

Die SWP fördert die Gleichstellung aller Menschen. Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die SWP hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen qualifizierter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen, inklusive Motivationsschreiben [eine Seite], akademischen Lebenslauf, Publikationslisten, relevanten Zeugnissen und Fähigkeitsnachweisen bis zum 18.02.2026 an bewerbungen@swp-berlin.org.

Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen im PDF-Format ein und fügen Sie alle Anlagen in einer einzigen Datei zusammen. 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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