Susan Stewart

Die Beziehungen zwischen USA und Ukraine – besser als erwartet

Unter Präsident Trump ist eine Abkehr Washingtons von Kiew bislang ausgeblieben

SWP-Aktuell 2018/A 17, März 2018, 4 Seiten

Ein gutes Jahr nach dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump sieht das Verhältnis zwischen den USA und den postsowjetischen Staaten anders aus als erwartet. Statt mit Präsident Wladimir Putin einen »deal« eingehen zu können, ist Trump gezwungen, sich in der Russland-Politik zurückzuhalten. Verantwortlich dafür sind die laufenden Ermittlungen zur Rolle Moskaus im vergangenen US-Wahlkampf. Das Heft des Handelns haben der Kongress sowie ein kleines Team von Ministern und Beamten übernommen. Diese Entwicklung hat wesentliche Folgen für die Ukraine. Washingtons heutige Politik gegenüber Kiew ähnelt jener, die unter Präsident Barack Obama betrieben wurde. In mancher Hinsicht verhalten sich die USA unter Trump sogar noch ukraine-freundlicher – vor allem was die Lieferung letaler Waffen an das Land betrifft.

SWP-Studie

Hanns Günther Hilpert, Oliver Meier (Hg.)
Facetten des Nordkorea-Konflikts

Akteure, Problemlagen und Europas Interessen


Margarete Klein
Russlands Militärpolitik im postsowjetischen Raum

Ziele, Instrumente und Perspektiven