Die Stiftung Wissenschaft und Politik

Das SWP-Gebäude

Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) berät politische Entscheidungsträger/innen zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik bzw. der internationalen Politik. Dabei richten sich ihre Angebote in erster Linie an Bundestag und Bundesregierung sowie für Deutschland wichtige internationale Organisationen wie EU, NATO und Vereinte Nationen.

Die SWP greift, und das macht das Institut im Vergleich mit anderen Akteuren der Politikberatung so besonders, auf die fundierte wissenschaftliche Forschung ihrer eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück. So bietet die Stiftung nicht nur die Vermittlung aktueller Informationen und ihre am Bedarf orientierte Beratung an, sondern ist auch ein Ort des gründlichen wissenschaftlichen Arbeitens selbst. Sie legt dabei besonderen Wert auf Unabhängigkeit. So bindet sich die SWP weder an eine politische Partei oder sonstige Institution, noch an eine Programmatik oder Interessengruppe. Sie setzt ihre Schwerpunkte selbst und forscht ergebnisoffen. Mit ihren rund 60 Wissenschaftler/innen bietet die SWP eine breite regionale und thematische Expertise, die es ihr ermöglicht, vielfältige Perspektiven zu kombinieren. Auch dem fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in anderen Forschungseinrichtungen misst sie große Bedeutung bei. Die Wissenschaftler/innen der SWP nehmen sich die nötige Zeit, Themen wissenschaftlich zu durchdringen, und entziehen sich in diesem Sinne zuweilen bewusst den krisengetriebenen Rufen nach schnellen Antworten.

Damit gute Ideen noch besser werden, müssen sie hinterfragt und herausgefordert werden. Deshalb ist die SWP vor allem auch ein Forum für den Austausch und die Kommunikation, ein – nur nach außen – stiller Ort, an dem Entscheidungsträger/innen mit Mitarbeiter/innen der SWP im vertraulichen Rahmen Ideen durchspielen und Fragen unabhängig von tages- und parteipolitischen Rücksichten diskutieren können.

Dieser Austausch über Ideen findet nicht nur in großer kommunikativer Nähe zum Berliner, sondern auch zum Brüsseler Politikbetrieb statt. So hat Europas größter Think Tank im Feld der internationalen Politik seit 2009 eine Vertretung in Brüssel, die den regen Austausch mit EU und Nato, aber auch mit europäischen Forschungs- und Beratungseinrichtungen pflegt.

Die SWP hat derzeit rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus arbeiten jährlich bis zu 70 weitere Personen als z.B. Gastwissenschaftler/innen, Stipendiat/innen, Projektmitarbeiter/innen und Praktikant/innen im Institut.

Die SWP fördert keine externen Vorhaben.

SWP-Aktuell

Annegret Bendiek, Ronja Kempin, Nicolai von Ondarza
Mehrheitsentscheidungen und Flexibilisierung in der GASP

Ein kritischer Blick auf Instrumente für eine effektivere EU-Außen- und Sicherheitspolitik


Julius Gebauer, Felix Heiduk
Zeitenwende in Malaysia nach den Wahlen

Hoffnung auf politischen Wandel


SWP-Studien

Felix Heiduk (Hg.)
Das kommende Kalifat?

»Islamischer Staat« in Asien: Erscheinungsformen, Reaktionen und Sicherheitsrisiken


Peter Becker
Die EU auf dem Weg in eine »Transferunion«?

Ein Beitrag zur Entdramatisierung