Julia Lieb

Wandel der EU-Diplomatie und mitgliedstaatliche Vorbehalte

Aus Zeitschriftenartikeln der Jahre 2007-2009

SWP-Zeitschriftenschau 2010/ZS 01, Januar 2010, 8 Seiten

Regionen:

Europa

Der Vertrag von Lissabon führt das Amt der Hohen Vertreterin der Union für die Außen- und Sicherheitspolitik ein, zudem einen ihr unterstellten Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD). Damit werden diplomatische Konzepte und Praktiken in der EU fortentwickelt. Gleichzeitig wird das klassische Verständnis von Diplomatie - als außenpolitisches Instrumentarium eines Staates - der sich wandelnden EU-Diplomatie immer weniger gerecht. Das Thema wird in Zeitschriftenartikeln der Jahre 2007-2009 aufgegriffen. Die Autoren untersuchen die intra-europäische und die externe Dimension der EU-Diplomatie. Es zeigt sich, dass das institutionelle Beharrungsvermögen der nationalen diplomatischen Dienste dem Wandel Grenzen setzt: sowohl im intra-europäischen Verhandlungskontext als auch im Verhältnis der EU gegenüber Drittstaaten und internationalen Organisationen.

SWP-Aktuell

Evita Schmieg
Die Afrikanische Freihandelszone

Perspektiven für Afrika und die europäische Politik


Hanns Maull
Multilateralismus

Varianten, Möglichkeiten, Grenzen, Erfolgsbedingungen


SWP-Studie

Kai-Olaf Lang
Auf dem Weg zu mehr Resilienz

Die baltischen Staaten zwischen Verwundbarkeit und Bündnissolidarität


Guido Steinberg
Regionalmacht Vereinigte Arabische Emirate

Abu Dhabi tritt aus dem Schatten Saudi-Arabiens