Silvia Popp

Jugendüberhang und Konfliktrisiko

Ein Überblick über die Ergebnisse der empirischen Forschung seit 1990

SWP-Zeitschriftenschau 2012/ZS 06, Dezember 2012, 8 Seiten

In der sicherheitspolitischen Debatte finden Veränderungen der Bevölkerungsstruktur als Ursache für politische Unruhen und Konflikte seit langer Zeit Aufmerksamkeit. Weit verbreitet ist inzwischen auch die These, dass eine überproportional große Jugendbevölkerung (»youth bulge«) ein Konfliktrisiko darstellt. Eine Analyse jüngerer empirischer Studien zeigt jedoch, dass zwischen der Altersstruktur einer Bevölkerung und dem Konfliktrisiko kein monokausaler Zusammenhang besteht. Vielmehr spielen sozioökonomische und politische Rahmenbedingungen in Verbindung mit einem Jugendüberhang eine entscheidende Rolle. Demografisch bedingte Konfliktrisiken sind daher nicht naturgegeben, sondern politisch beeinflussbar.

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Macht im internationalen Handelssystem

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SWP-Studie

Heribert Dieter
Deutschlands zweischneidige Außenwirtschaftspolitik

Gründe und Optionen für den Abbau der Leistungsbilanzüberschüsse


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Mission Impossible?

UN-Vermittlung in Libyen, Syrien und dem Jemen