Oliver Bräuner, Janka Oertel

Entspannung in der Taiwanstraße?

Aus Publikationen taiwanesischer Denkfabriken in der zweiten Jahreshälfte 2008

SWP-Zeitschriftenschau 2009/ZS 02, Februar 2009, 4 Seiten

Regionen:

China, Taiwan

Nach den Wahlen in Taiwan 2008 und der Ablösung von Pekings »Erzfeind« Chen Shui bian (Demokratische Fortschrittspartei - DPP) durch den China-freundlicheren Ma Ying-jeou (Kuomintang - KMT) bestand die Hoffnung, dass sich die Beziehungen zum Festland verbessern würden. Trotz abgemilderter Rhetorik und vertrauensbildenden Gesten der neuen Regierung Ma gibt die chinesische Führung jedoch der Forderung Taiwans nach mehr internationalem Spielraum nicht nach. Es bleibt also die Frage, ob sich die in Ansätzen erkennbare Entspannung der Beziehungen verstetigt oder ob das mangelnde Entgegenkommen Pekings den innenpolitischen Druck in Taiwan verstärkt und für neue Spannungen in der Taiwanstraße sorgt.

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