Klaus-Dieter Schwarz

Englands Probleme mit Europa

Ein Beitrag zur Maastricht-Debatte

Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft, Dezember 1996, 163 Seiten ISBN 3-7890-4671-X [AMP, Bd. 47]

Ein stabiles und handlungsfähiges Europa ohne England ist nicht möglich. In den Diskussionen um die Reform der EU fällt Großbritannien aber häufig die Rolle eines Außenseiters und Verhinderers zu. Das Buch untersucht die tieferen Ursachen dieser Probleme, die in den Besonderheiten englischer Kultur liegen, und fragt, wie eine Europäische Union künftig beschaffen sein muß, um England mit Europa zu versöhnen und zu einem konstruktiven Partner werden zu lassen. Angesichts des möglichen Regierungswechsels bei den bevorstehenden Wahlen zeigt der Verfasser, daß sich die Vorstellungen der Labour-Führung in der Europapolitik nur geringfügig von der Major-Regierung unterscheiden. Aber die Aussichten sind dennoch günstig, daß England europäischer wird, zumal wenn sich aus dem deutsch-französischen Tandem in der Union eine Triade entwickelt, mit Großbritannien "at the heart of Europe".

 

SWP-Aktuell

Evita Schmieg
Die Afrikanische Freihandelszone

Perspektiven für Afrika und die europäische Politik


Hanns Maull
Multilateralismus

Varianten, Möglichkeiten, Grenzen, Erfolgsbedingungen


SWP-Studie

Kai-Olaf Lang
Auf dem Weg zu mehr Resilienz

Die baltischen Staaten zwischen Verwundbarkeit und Bündnissolidarität


Guido Steinberg
Regionalmacht Vereinigte Arabische Emirate

Abu Dhabi tritt aus dem Schatten Saudi-Arabiens