Jakob Banki, Henriette Rytz

Die Auswirkungen der »Hinwendung nach Asien« auf das transatlantische Verhältnis

Aus US-amerikanischen Fachzeitschriften und Think-Tank-Publikationen des Jahres 2012

SWP-Zeitschriftenschau 2013/ZS 02, März 2013, 8 Seiten

Der Aufstieg großer Schwellenländer, allen voran Chinas, verschiebt die Machtverhältnisse im internationalen System. Die Obama-Administration hat darauf mit einem strategischen »Schwenk« nach Asien reagiert, der in Europa Verunsicherung hervorruft und die Sorge nährt, die transatlantische Partnerschaft könne an Bedeutung verlieren. Die Neuausrichtung auf den Pazifik bedeutet jedoch nicht zwangsläufig eine Abkehr vom Atlantik. Viele Expertinnen und Experten in den USA sind sogar der Meinung, dass die Machtverschiebungen nicht weniger, sondern mehr Kooperation zwischen Europa und den USA erforderten.

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