Gudrun Wacker (Hg.)

Chinas Aufstieg: Rückkehr der Geopolitik?

SWP-Studie 2006/S 03, Februar 2006, 80 Seiten

Der Aufstieg Chinas als internationale Wirtschaftskraft und als politische Macht hat Konsequenzen für die internationale Arbeitsteilung, die Energiesicherheit und die Zukunft des internationalen Systems. Das zunehmende wirtschaftliche Gewicht der Volksrepublik, ihre politische Stellung in Asien und anderen Weltregionen und die mögliche Machtkonkurrenz zwischen China und den USA sind auch für die deutsche und europäische Politik von eminenter Bedeutung. Sie werden die Beziehungen Europas zu den USA nicht unberührt lassen.

Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat am 18.01.2006 in einer eintägigen Veranstaltung die aktuelle Diskussion über die internationale Dimension des Aufstiegs Chinas thematisiert. Die vorliegende Studie dokumentiert Beiträge zu dieser Veranstaltung.

Inhaltsverzeichnis

Konkurrenz, Rivalität, Konflikt: Das Dreieck China - USA - Europa

Friedemann Müller
Chinas Energiepolitik - geopolitische Konsequenzen

Jens van Scherpenberg
Handels- und Technologiemacht China

Carsten Klenke
Rüstungsgüter

Chinas neue regionale Präsenz

Johannes Reissner
China und der weitere Mittlere Osten

Denis M. Tull
China und Afrika

Günther Maihold
China und Lateinamerika

Hanns Günther Hilpert
Der Aufstieg Chinas zur neuen wirtschaftlichen Mitte Asiens

Strategische Konsequenzen

Gudrun Wacker
Chinas "Grand Strategy"

Peter Rudolf
Der Aufstieg Chinas und die USA: Perzeption und Strategie

Kay Möller
Europas Politik: Weder multipolar noch multilateral

SWP-Aktuell

Marianne Beisheim
UN-Gipfel – Jetzt mal Taten statt Worte?

Staats- und Regierungschefs treffen sich zum SDG-Gipfel in New York


René Schulz
Streitkräfte europäischer denken

Die Öffnung der Bundeswehr für ausländische Bewerber ist sinnvoll und angezeigt