Peter Rudolf, Jens van Scherpenberg

China, Balkan, Weltwirtschaft

Aus amerikanischen Fachzeitschriften, 1. Halbjahr 2001

SWP-Zeitschriftenschau 2001/ZS 07, August 2001, 8 Seiten

 

China - darüber besteht in der amerikanischen Diskussion Einigkeit - ist die große außenpolitische Herausforderung. Wird es zu einer regionalen Hegemonialmacht, zu einem Machtkonkurrenten der USA in Asien heranwachsen? Meist richtet sich der Blick auf das wirtschaftliche und militärische Machtpotential Chinas und auf mögliche Veränderungen des Machtgleichgewichts. Pessimisten fürchten, China könnte gegenüber den USA in starkem Maße aufholen; Optimisten betonen die nach wie vor bestehende Kluft. Der Schwerpunkt amerikanischer Sicherheitspolitik - das zeichnet sich in den Debatten ab - wird sich von Europa nach Asien verlagern. Ungewiß ist dabei vor allem die künftige amerikanische Rolle auf dem Balkan.

Nach dem Abklingen der Globalisierungs- und »New Economy«-Euphorie der späten 90er Jahre sind die Beiträge zu Fragen der Weltwirtschaft und der internationalen Wirtschaftsbeziehungen der USA im Berichtszeitraum überwiegend von Nüchternheit geprägt. Neben den Perspektiven der Handelspolitik und ihren internationalen Rahmenbedingungen gilt die Aufmerksamkeit vor allem der Armut in Entwicklungsländern und ganz allgemein dem Problem wachsender sozialer Ungleichheit im Gefolge der Globalisierung.

 

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