Die USA und die transatlantischen Beziehungen

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Seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump im Januar 2017 wird auf beiden Seiten des Atlantiks viel über die Krise der transatlantischen Beziehungen und des »Westens« diskutiert. Die Programmatik, der Kommunikationsstil und das persönliche Temperament des 45. US-Präsidenten haben eine intensive Debatte über die innen- wie außenpolitische Ausrichtung der USA und über die Folgen für die internationale Politik entfacht.

Während der Präsidentschaft Trumps haben sich die USA aus bilateralen und multilateralen Vereinbarungen zurückgezogen, darunter der Globale Pakt zur Migration, die Pariser Klimavereinbarung, das Atomabkommen mit dem Iran und der INF-Vertrag. Zudem spielen der Einsatz für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie für die USA unter Trump nur noch eine geringe Rolle. Auch die Unterstützung für internationale Organisationen wie die UN hat erheblich nachgelassen.

In Amerikas traditionellen Allianzen – insbesondere in der NATO – ist es jedoch nicht zum Bruch gekommen. Die USA haben unter Präsident Trump ihre Beiträge zum Bündnis sogar verstärkt. Daher ist die Sicht auf die Trump-Regierung in den östlichen Bündnisstaaten oft positiver als in den westeuropäischen Ländern.

Der Fokus auf Trump und dessen »America First«-Programm hat mitunter den Blick auf langfristige Entwicklungen in den USA verstellt, welche die Innen- und Außenpolitik der USA auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft prägen werden.

Dieses Online-Dossier bündelt SWP-Analysen und Beiträge von SWP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern zur Politik der USA sowie zu den transatlantischen Beziehungen. Es gliedert sich in die Themenkomplexe »Außen-und Sicherheitspolitik«, »Innenpolitik und Gesellschaft« sowie »Wirtschaft und Handel«.

Literatur & Medienbeiträge

Claudia Major

Schwieriges Selbstständigwerden

Zum Wandel der transatlantischen Sicherheitsbeziehungen und den Konsequenzen für Europa

In: APUZ, Nr. 36/37, 31.08.2018 (online)
Johannes Thimm

Die Fälle Cohen und Manafort: »Trump hat gelogen - das ist jetzt amtlich«

Zweieinhalb Monate vor den Kongresswahlen steht US-Präsident Trump durch die Fälle Cohen und Manafort beschädigt da - aber was bedeuten die Fälle juristisch und politisch? USA-Experte Johannes Thimm legt im Interview dar, warum und wie die beiden Männer dem US-Präsidenten gefährlich werden können.

Interview von Jan Eger, in: heute.de, 22.08.2018 (online)
Johannes Thimm

Vom Ausnahmezustand zum Normalzustand

Die USA im Kampf gegen den Terrorismus

SWP-Studie 2018/S 16, August 2018, 39 Seiten
Lars Brozus

Trumps Stil wirkt langfristig

in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.08.2018, Nr. 176, S. 8
Peter Rudolf

Aporien atomarer Abschreckung

Zur US-Nukleardoktrin und ihren Problemen

SWP-Studie 2018/S 15, Juli 2018, 29 Seiten
Laura von Daniels

Die Handelspolitik der US-Regierung

Trumps »America First«-Politik setzt die EU unter Druck

SWP-Aktuell 2018/A 40, Juli 2018, 4 Seiten
Marco Overhaus

Wer ist Freund, wer Feind?

Die Europareise von Donald Trump endete mit einem Treffen zwischen ihm und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nachdem Trump Deutschland und andere EU-Staaten als Gegner bezeichnet hat, bleibt die Frage, wen er als Verbündeten ansieht. Hat die oft beschworene transatlantische Freundschaft noch Bestand? Wie sollte sich die EU zu Trump verhalten? Wie nah oder fern sind sich Russland und die USA? Was würde eine enge Beziehung zwischen Trump und Putin für Westeuropa bedeuten? Über diese und andere Fragen geht es im Redezeit-Themenabend auf NDR Info.

in: NDR Info, 17.07.2018 (online)
Marco Overhaus

Treffen Trump-Putin - Die EU könnte zerrieben werden

Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) rechnet unter US-Präsident Donald Trump mit einer Neujustierung des transatlantischen Verhältnisses. Die EU laufe Gefahr, zwischen den Machtblöcken Amerika, Russland und China zerrieben zu werden, sagt der Experte für US-amerikanische Sicherheitspolitik, Marco Overhaus.

Interview von Marion Trimborn, in: Neue Osnabrücker Zeitung, 16.07.2018 (online)
Marco Overhaus

Treffen in Helsinki: Was trauen Sie Trump und Putin zu?

Auf seiner Europareise hat US-Präsident Donald Trump viel diplomatisches Porzellan zerdeppert. So nennt er die EU einen Gegner. Jetzt trifft er sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

in: WDR 5 Tagesgespräch, 16.07.2018 (online)
Bettina Rudloff

Yes, he can: Trump provoziert einen Handelskrieg

Die klügere EU gibt bei WTO-Regeln nicht nach, aber bei weiterer Zolleskalation

SWP-Aktuell 2018/A 36, Juli 2018, 4 Seiten
 

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