Auf einen Blick

Quelle: Thinkstock

Das Glossar soll helfen, einige Fachbegriffe zu erläutern:

ABCDEFGHIJKLM
NOPQRSTUVWXYZ

 

A

Abiotische Rohstoffe – nicht erneuerbare Rohstoffe (Energieträger, Erze und sonstige mineralische Rohstoffe) 

B

Biotische Rohstoffe – erneuerbare Rohstoffe tierischen oder pflanzlichen Ursprungs

C

Commodities – Rohstoffe oder Waren geringerer Verarbeitung, die an einer Börse gehandelt werden. Hierzu zählen nichtmetallische Rohstoffe wie Kakao, Zucker und Getreide sowie metallische Rohstoffe.

E

Edelmetalle – eine Gruppe von Metallen mit besonders korrosionsbeständigen Eigenschaften, hauptsächlich Gold, Silber, Platin und die Platingruppe (Palladium, Rhodium, Ruthenium, Osmium, Iridium)

Energetische Rohstoffe – auch Energierohstoffe - Rohstoffe, die zur Gewinnung von Energie nutzbar gemacht werden können

Enklavenökonomien – basieren auf der Übereignung von Ressourcen an extraterritoriale Akteure, ohne dabei nennenswerte endogene Wertschöpfungsketten zu generieren. Die enklavenwirtschaftliche Charakterisierung des Bergbaus weist darauf hin, dass die sektorale Produktionslogik vom lokalen Produktionszyklus entkoppelt ist.

Erneuerbare, nachwachsende Rohstoffe – Rohstoffe, die reproduzierbar sind, ihre Wachstumsgeschwindigkeit wird sowohl von der eigenen Nachwuchs- und Reproduktionsfähigkeit bestimmt, als auch von den Bedingungen der Umgebung

Externe Effekte – unkompensierte Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf unbeteiligte Personen, da sie sich nicht im Preismechanismus widerspiegeln; man unterscheidet in positive und negative externe Effekte (auch externer Nutzen bzw. externe Kosten genannt)

Extraktivismus – hierunter wird eine Entwicklungsstrategie verstanden, die auf die höchstmögliche Ausbeutung von Rohstoffen (und Agrarland) für den Export mit keiner oder geringer Verarbeitung zum Zwecke der Devisensicherung abzielt

G

Geologische Verfügbarkeit – gibt an, wie reichlich nachgewiesene Reserven vorhanden sind; es ist keine unabhängige Größe, sondern hängt davon ab, ob ein Rohstoff profitabel abbaubar ist

Geographische Verfügbarkeit – gibt an, wie stark nachgewiesene Rohstoffreserven geographisch, also in bestimmten Ländern oder Regionen, konzentriert sind

H

Herfindahl-Index – der Index kann als Kennzahl für die Verteilung von Objekten auf mehrere Gruppen verwendet werden, wie zum Beispiel bei der Konzentrationsmessung der Produzenten an einem bestimmten Markt. 1 steht für maximale Konzentration, also nur einem Produzenten in diesem Beispiel. 0 bedeutet maximale Streuung, das heißt, gar keine Konzentration auf dem jeweiligen Markt

I

Integration – Die Rückwärts- oder vertikale Integration bezeichnet die Übernahme vorgelagerter Fertigungsstufen durch ein Unternehmen.

K

Knappheit – Knappheit liegt dann vor, wenn eine bestimmte Ressource stärker nachgefragt wird als sie zur Verfügung steht, also wenn eine Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen eines Individuums oder einer Gesellschaft und der Verfügbarkeit der Ressource vorliegt; Knappheit beschreibt somit das im Prinzip unauflösliche Spannungsverhältnis zwischen unendlichen Bedürfnissen und begrenzt verfügbaren Ressourcen, die nur in Ausnahmefällen frei verfügbar sind; damit eine Ressource knapp ist, muss sie gewünscht sein, nachgefragt werden und einen Preis haben

  • Absolute (physische) Knappheit – die Erschöpfung der Vorkommen eines Rohstoffes.
  • Relative Knappheit – Engpasssituationen; ein Rohstoff ist im Prinzip in ausreichender Menge vorhanden, aber die nachgefragte Menge kann nicht ausreichend bedient werden, beispielsweise auf Grund fehlender Förderkapazitäten, Lieferunterbrechungen oder mangelnder Transportinfrastruktur

Kritische Metalle - Metalle, deren Verfügbarkeit für die Wertschöpfung eines Unternehmens / eines Wirtschaftszweiges / eines Landes besonders wichtig sind. Bedarfslagen und Marktsituationen entscheiden, was als kritisch angesehen wird.

L

Lagerstätte – Als Lagerstätten bezeichnet man „natürliche Anhäufungen nutzbarer Minerale und Gesteine, die nach Größe und Inhalt für eine wirtschaftliche Gewinnung in Betracht kommen“ im Gegensatz zu „Vorkommen“, die nicht abbauwürdig sind.

Länderrisiko – wirtschaftliches Länderrisiko schließt die Risiken des Außenwirtschaftsverkehrs ein, welche die Erfüllung von Forderungen ausländischer Partner eines Landes gefährden; Kredit- und Marktrisiko, das mit der Zahlungsunfähigkeit eines Landes verbunden ist; politisches Länderrisiko bedeutet die Gefahr einer bewussten Zahlungsunwilligkeit durch politische Instabilität 

M

Marktinterventionen – staatliche Eingriffe in die Preis- und Mengendynamik des Marktes

Marktsituation – hier u.a. geographische Konzentration der Vorkommen und der Produktion sowie unternehmerische Marktkonzentration

Markttransparenz – Verfügbarkeit von Informationen für Marktteilnehmer über Marktvorgänge; den Marktteilnehmern sind alle wesentlichen Daten bekannt und sie haben eines gute Übersicht der Güter

Massenmetalle – volkswirtschaftlich in besonders großem Umfang benötigte Metalle, v. a.  Eisen/Eisenerz, Kupfer/Kupfererz, Aluminium/Bauxit, Nickel, Zinn, Zink

Metalle – Metalle werden nach ihrer Dichte in Schwermetalle (Blei, Eisen, Uran) und Leichtmetalle (Aluminium, Lithium) und nach ihrer Reaktivität in Edelmetalle (Gold, Silber, Platin) und unedle Metalle unterteilt; edle Metalle sind solche, die nur schwer Oxide bilden; unedle Metalle reagieren hingegen bereits bei Normalbedingungen mit dem Sauerstoff aus der Luft, d.h. sie oxidieren; Buntmetalle sind alle Metalle außer den Edelmetallen und Eisen

Mineralische Rohstoffe – Sammelbegriff für Metalle, Industriemineralen, Steine und Erden

N

Natürliche Ressourcen – Bestandteile der Natur, die direkt oder indirekt für menschliche Zwecke nutzbar gemacht werden können; sie umfassen mineralische und energetische Rohstoffe, erneuerbare nachwachsende Rohstoffe, genetische Ressourcen, Land- und Bodenressourcen, sowie ständig fließende Ressourcenströme wie Sonnenenergie, Wind und Wasser

Natürliche Rohstoffe – auch Primärrohstoffe - Teil der natürlichen Ressourcen, die aus der Natur gewonnen werden um sie für die Weiterverarbeitung oder die direkten Nutzung durch den Menschen verfügbar zu machen. Natürliche Rohstoffe werden von Sekundärrohstoffen unterschieden, die durch Recycling aus Abfällen gewonnen werden

P

Preisstabilität – ein gewichteter Durchschnitt der Preise in einer Volkswirtschaft bleiben stabil; z.B. Anstieg des Harmonisierten Vebraucherpreisindex (HVPI) für das Euro-Währungsgebiet von unter, aber nahe 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Preisvolatilität – Standardabweichung der Preisveränderungen; dient häufig als Risikomaß

R

Raffinade – auch Raffination - jene technischen Verfahren, die einen natürlichen Rohstoff von Verunreinigungen befreien und für die Weiterverarbeitung in der industriellen Produktion vorbereiten

Rentierstaaten – Volkswirtschaften, die stark von Einnahmen aus dem Exportsektor, insbesondere dem Rohstoffexport, abhängig sind; wenig Produktions- und Investitionstätigkeit in der Volkswirt-schaft; weitgehend unabhängig von inländischen Steuereinnahmen

Reserve – nach der Definition vom BGR sind Reserven die Mengen eines Rohstoffes, die mit großer Genauigkeit erfasst wurden und mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten wirtschaftlich gewonnen werden können. Synonym gebräuchliche Wendungen sind abbauwürdige sowie sicher gewinnbare Vorräte. Die Höhe der Reserven hängt vom Wissensstand über die Lagerstätte, vom Rohstoffpreis und vom Stand der Technik ab

Rohstoffe – siehe natürliche Rohstoffe

Rohstoffgovernance – erfasst das komplexe Geflecht regulativer Prozesse und ihre Interaktion; das Konzept umfasst die Organisation von natürlichen Rohstoffen sowie die Strukturen und Prozesse, welche das soziale und institutionelle Umfeld, in dem ökologische Governance stattfinden kann, zur Verfügung stellen; verschiedene Akteure und Netzwerke, die bei der Formulierung und Implementierung von Politik bzw. von Policy-Instrumenten eine Rolle spielen, werden einbezogen; Rohstoffgovernance soll demnach verstanden werden als formeller und informeller staatlicher, wirtschaftlicher, transnationaler und/oder gesellschaftlicher intendierter Umgang mit natürlichen Rohstoffen, mit dem Ziel, die Rohstoffe an sich, ihre Allokation sowie die (Um-) Verteilung der aus ihnen erwirtschafteten Gewinne zu kontrollieren; dies kann in Form einer (Nicht-) Kooperation staatlicher und nicht-staatlicher Akteure, in Netzwerken oder in hierarchischen Beziehungen, zentral oder dezentral geschehen, auf lokaler, nationaler, regionaler, transnationaler, internationaler oder globaler Analyseebene; der Begriff wird hier nicht normativ verwendet

Rohstoffhandel (Metalle und Mineralien) - bezeichnet die Märkte und Institutionen zum Abgleich von Angebot und Nachfrage von Metallen und Mineralien. In grober Einteilung lassen sich vier Formen unterscheiden. (1) Börsenhandel: Hier werden vor allem Industriemetalle (Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zinn und Zink) über Kassa- und Termingeschäfte an Börsen gehandelt. Die bedeutendsten Börsen sind die London Metal Exchange (LME) und die New York Mercantile Exchange (NYME) und verschiedene regionale Börsen, wie z. B. in Singapur (SIMEX) oder Shanghai (SHME). (2) OTC-Märkte („Over-the-Counter“-Märkte): Hier schließen Anbieter und Nachfragen von Rohstoffen außerbörslich durch die Vermittlung von Banken oder Brokern Lieferverträge miteinander ab. Die Preise werden durch „Fixing“ mindestens einmal am Tag festgelegt. OTC-Märkte sind vor allem für Gold und Silber (am London Bullion Market) und für Palladium und Platin (am London Platinum and Palladium Market) etabliert. (3) Benchmark-System: Gilt bei Eisenerz. Hier werden zwischen den Hauptanbietern und -abnehmern Verträge geschlossen, die für die anderen Marktteilnehmer für eine gewisse Zeit richtungsweisend sind. Traditionell galten Vertragslaufzeiten von einem Jahr, dieses System wurde 2010 aufgebrochen und so werden heute vierteljährlich Verhandlungsrunden abgehalten.  (4) Viele Metalle und Mineralien, beispielsweise Tantal und Wolfram werden nicht offiziell über Märkte gehandelt, sondern direkt zwischen Produzenten und Abnehmer, meist unter Beteiligung eines spezialisierten Maklers oder Zwischenhändlers. Typisch sind hier exklusive Handelsrechte und Markt- und Handelskonditionen. Folgende Industriemetalle werden derzeit nicht an den Börsen gehandelt: Germanium, Kadmium, Chrom, Magnesium, Mangane, Silikon, Rhodium, Selen, Titan, Vanadium, Wolframit, Niob, Lithium, Indium, Gallium, Tantal, Tellurium und Beryllium. Angesichts des Fehlens offizieller Spot- oder Future-Märkte sind der globale Handel und die Preisbildung dieser Rohstoffe wesentlich intransparenter.

Rohstoffkonflikt – der Konflikt ist das Ergebnis des Allokationsprozesses; Rohstoffkonflikte entstehen, wenn der Allokationsprozess einer Ressource und den daraus generierten Einnahmen nicht kooperativ, sondern konfliktual stattfindet; Rohstoffkonflikte liegen dann vor, wenn friedliche Allokationsmechanismen, die den Zugang zur Rohstoffen regulieren, ungenügend sind oder versagt haben

Rohstoffkonkurrenz – ergibt sich aus einem exogen begrenzten Angebot, das nicht alle Bedürfnisse nach einer nachgefragten Ressource gleichermaßen befriedigt; Konkurrenz (Rivalität) wird auf den Märkten über den marktwirtschaftlichen Konkurrenzmechanismus aus Preis, Angebot und Nachfrage gelöst

Rohstoffmanagement – zum Rohstoffmanagement gehören alle (staatlichen und unternehmerischen) Aktivitäten, die im Bereich der Analyse, der Überwachung, der Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen liegen, welche dazu dienen sollen, den Bestand einer Ressource innerhalb wünschenswerter Grenzen zu erhalten

Rohstoffpreis – der in Geldeinheiten ausgedrückte Wert eines Rohstoffs; auf die Preisbildung eines Rohstoffs wirken verschiedene Faktoren sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite: Wirtschaftswachstum und konjunkturelle Lage, technologischer Wandel, Grad der Marktkonzentration, politische Rahmenbedingungen, Klima- und Umweltbedingungen, Erwartungsbildung über die Knappheit von Rohstoffen auf beiden Seiten; spezifische Angebotsfaktoren schließen Quantität des Vorkommens einer Ressource, Qualität der Ressource, geografische und geologische Konzentration des Vorkommens einer Ressource, ökologische Degradation, geografische Erschlossenheit eines Terrains und besitzrechtliche Verhältnisse ein; Nachfragefaktoren umfassen Verwendbarkeit in Schlüsselsektoren und -produkten sowie Substituierbarkeit der Ressource

Recycling - jene technischen Verfahren, durch die Abfallmaterialien zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden, schließt nicht die energetische Verwertung und die Aufbereitung zu Materialien, die für die Verwendung als Brennstoff oder zur Verfüllung bestimmt sind, ein

Risiko – alternative Ereignisse, für die sich Wahrscheinlichkeiten angeben lassen, beispielsweise Versorgungsrisiko und Preisrisiko

Rohstoffnationalismus - Politik, in der die kommerzielle Nutzung der einheimischen Rohstoffvorkommen oder die Sicherung der nationalen Rohstoffversorgung nicht allein den Maßstäben der ökonomischen Rationalität gehorcht, sondern auch innen- und außenpolitischen Zwecken folgt.  Ziel des Rohstoffnationalismus ist (1) die Maximierung der heimischen Ressourcenrente, (2) die Instrumentalisierung im Dienste einer (konfrontativen) Außenpolitik, (3) oder eine kollektive Identitätsstiftung. Rohstoffnationalismus resultiert zumeist in der Diskriminierung aller oder bestimmter ausländischer Verbraucher(länder). Typische Instrumente des Rohstoffnationalismus sind Verstaatlichung, hohe Steuern und Lizenzgebühren.

Rohstoffpolitik – Gesamtheit der Debatten, Strategien, Maßnahmen und Instrumente die zur Festlegung und Umsetzung von rohstoffpolitischen Zielsetzungen genutzt werden

Rohstoffstrategie – Gesamtheit der rohstoffpolitischen Zielsetzungen staatlicher Akteure 
Rohstoffwirtschaft – Produktion, Raffinade, Verbrauch und Handel eines Rohstoffs durch eine Volkswirtschaft

S

Seltene Erden – auch Seltenerdmetalle oder Gewürzmetalle genannt; Sammelbezeichnung für die Elemente Scandium, Yttrium und Lanthan, sowie die Elemente der Lanthanreihe (Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium, Lutetium), Verwendung in vielen High-Tech-Produkten; Förderung und Verarbeitung vor allem in China

Seltene Metalle - Gruppe von Metallen, die durch relative Knappheit gekennzeichnet sind, v. a. Gallium, Indium, Wolfram, Stahlveredler und seltene Erden; Abgrenzung abhängig von Verfügbarkeiten auf dem Markt

Substitution –  der Ersatz von kritischen Metallen und Rohstoffen durch Ersatzstoffe, die langfristig als weniger kritisch eingeschätzt werden, sowie die Entwicklung von Verfahren, die einen Einsatz von kritischen Rohstoffen überflüssig machen

Staatliche Reservehaltung – Lagerung von kritischen und/oder strategischen Metallen mit dem Ziel kurzfristige und mittelfristige Knappheit am Markt auszugleichen

Stahlveredler – eine Gruppe von Metallen (Chrom, Kobalt, Mangan, Molybdän, Vanadium, Wolfram, Silizium, Titan, Tantal), durch deren Zugabe Stahl besondere Eigenschaften erhält, wie z.B. sehr gute Legierbarkeit und die daher vor allem für High-Tech-Industrien von besonderer Bedeutung sind; Endprodukte zeichnen sich durch hohe Korrosionsbeständigkeit und gute Verformbarkeit aus

Statische Reichweite – zeitliche Grenze des Vorkommens einer Ressource in der Zukunft, bei konstantem Verbrauch; misst den Zeitraum, für den noch ausreichende Vorkommen bekannt und abbaubar sind; sie wird in Jahren angegeben; stellt die Reserven in Zusammenhang mit ihrer Nutzung

Strategische Metalle – Metalle die nicht nur relativ knapp sind, sondern auch für Metallproduzenten oder Metallverbraucher einen "strategischen" Wert besitzen: (1) aufgrund einzigartiger Eigenschaften, aufgrund ihrer Unverzichtbarkeit in bestimmten Hightech-Produktionen, (2) als Instrument der Handels- und Industriepolitik durch Einflussnahme auf Standortentscheidungen, auf Wertschöpfungsprozesse; (3) als national bedeutende Einkommensquelle, als Quelle persönlicher Bereicherung oder politischer Macht

T

Terms of Trade – das Verhältnis von Importpreisen zu Exportpreisen in einer Volkswirtschaft; wenn die Preise für Importgüter stärker steigen als die Preise für Exportgüter führt das zu einer Verschlechterung der Terms of Trade, da die Volkswirtschaft mehr Geld für die importierten Waren ausgeben muss und dies nicht durch steigende Einnahmen für den Export ausgleichen kann

V

Versorgungsrisiko – Gefahr, dass ein Gut nicht geliefert werden kann, beispielsweise durch Unzuverlässigkeit des Lieferanten oder Versorgungsengpässe; eine verringerte Versorgungssicherheit

Verwundbarkeit – eine Situation (chronisch oder temporär), die durch Anfälligkeit und Schutzlosigkeit geprägt ist. Verwundbare Länder oder Akteure sind solche, die Schocks und Stressfaktoren ausgesetzt sind und Schwierigkeiten haben, diese zu bewältigen

Vorkommen – ein Ort natürlicher Anhäufung mineralischer Rohstoffe, welche aber im Gegensatz zu Rohstoffen in Lagerstätten nicht wirtschaftlich abbauwürdig sein müssen

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