Die Wirtschafts- und Währungsunion

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Die Folgen der Finanz- und Verschuldungskrise haben die Eurozone Ende 2009 in eine Wirtschaftskrise gestürzt, die zu einer Gefahr für ihren Fortbestand geworden ist. Während die Ursachen für die Krise weitgehend analysiert sind, sind die Wege zu einer stabilen Wirtschafts- und Währungsunion noch immer umstritten. Dabei stehen die Krisenländer an der Peripherie der Eurozone, die europäische Solidarität und Hilfszahlungen einfordern, den Ländern gegenüber, die ihre Hilfen an umfassende wirtschafts- und beschäftigungspolitische Strukturreformen und harte staatliche Sparprogramme knüpfen. Zur Unterstützung der Krisenländer sowie zur Vorbeugung künftiger Krisen wurden inzwischen neue Instrumente und Institutionen wie z.B. das »Outright Monetary Transactions (OMT)« bzw. das Quantitative Easing (QE) Programm der Europäischen Zentralbank sowie der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) beschlossen. Die Etablierung einer Bankenunion ist auf den Weg gebracht worden. Eine Fiskalunion wird zwar immer wieder diskutiert, es ist den Mitgliedstaaten jedoch nicht gelungen, sich hier auf ein Vorgehen zu einigen.

 

Literaturliste

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Nicolai von Ondarza

Und ewig droht die Vertragsänderung?

Perspektiven für die Reform der Europäischen Union

SWP-Aktuell 2015/A 89, November 2015, 8 Seiten
Ognian Hishow

Bankenunion: Wann kommt die einheitliche Einlagensicherung?

Vor Einführung die Altlasten der Finanz- und Schuldenkrise beseitigen

SWP-Aktuell 2015/A 73, August 2015, 4 Seiten
Ronja Kempin

»Deutschland muss deutlich machen, dass Frankreich nicht nur Juniorpartner ist«

Noch funktioniert der »Motor« der deutsch-französischen Beziehungen, um Kompromisse in der EU herbeizuführen. In den Griechenland-Verhandlungen aber herrschte ein rauer Ton zwischen Frankreich und Deutschland. Im Interview spricht Ronja Kempin über die Hintergründe.

Kurz gesagt, Juli 2015
Nicolai von Ondarza

Rechtliche Spielräume für einen Grexit

Der Ruf nach einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone wird immer lauter. Nicolai von Ondarza legt dar, welche rechtlichen Spielräume es hierfür gibt, und warnt vor einem ungeregelten Grexit.

Kurz gesagt, Juli 2015
Paweł Tokarski

Griechenland: Entscheidung nicht länger hinauszögern

Die Politiker der Eurozone haben die Wahl zwischen Pest und Cholera: Mit der Einhaltung der Regeln der Währungsunion nehmen sie den Grexit in Kauf; eine Stabilisierung Griechenlands käme sie teuer zu stehen. Trotzdem müssen sie sich jetzt entscheiden.

Kurz gesagt, Juni 2015
Tobias Etzold, Paweł Tokarski

Neue Mitte-Rechts-Regierung in Finnland

Wirtschafts- und europapolitische Herausforderungen und Perspektiven

SWP-Aktuell 2015/A 57, Juni 2015, 4 Seiten
Ognian Hishow

Finanzkollaps in Griechenland: Reformen oder Dauer-Bailout?

Schwache Wettbewerbsfähigkeit erzeugt Sparzwang

SWP-Aktuell 2015/A 28, März 2015, 4 Seiten
Heribert Dieter

Collateral Damage from ECB Strategy

Ultra-loose Monetary Policy Has Little Benefit – and Harms Many

SWP Comments 2015/C 03, Februar 2015, 8 Seiten
Heribert Dieter

Kollateralschäden der EZB-Strategie

Die ultralockere Geldpolitik nutzt wenig – und schadet vielen

SWP-Aktuell 2015/A 02, Januar 2015, 8 Seiten
Ognian Hishow, Paweł Tokarski

Die Bankenunion verspricht mehr, als sie halten kann

Bankenrettungen mit Steuergeldern sind nach wie vor wahrscheinlich

SWP-Aktuell 2014/A 72, November 2014, 8 Seiten
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Die Eindämmung illegaler Ströme an afrikanischen Grenzen

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Steffen Angenendt, Anne Koch
Mehr migrationspolitische Zusammenarbeit wagen!

Das Global Forum on Migration and Development in Berlin bietet große Chancen


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Felix Heiduk
Ein Wettrüsten in Südostasien?

Veränderte Rüstungsdynamiken, regionale Sicherheit und die Rolle europäischer Waffenexporte


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Sozialpolitik und Regimestabilität im Südkaukasus

Das Beispiel Rentenreform