Brexit

© Fernando Butcher, CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/
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Spätestens seit Mai 2015, als David Cameron mit dem Versprechen eines In-Out-Referendums wiedergewählt wurde, bestimmt die neue »britische Frage« immer wieder die europäische Agenda. Bei der Volksabstimmung am 23. Juni 2016 nun hat eine Mehrheit der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Diese Entscheidung dürfte zu erheblichen wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen in Großbritannien und dem Rest der EU führen. Die Verhandlungen über die Übergangsbestimmungen und die zukünftigen Beziehungen zwischen dem Rest der EU und dem Vereinigten Königreich werden komplex und langwierig sein.

Literatur

Nicolai von Ondarza

Kerneuropa und Großbritannien

Risiken, Kompromisschancen und Nebenwirkungen der britischen Reformvorschläge

SWP-Aktuell 2015/A 96, Dezember 2015, 8 Seiten
Nicolai von Ondarza

Und ewig droht die Vertragsänderung?

Perspektiven für die Reform der Europäischen Union

SWP-Aktuell 2015/A 89, November 2015, 8 Seiten
Nicolai von Ondarza

Labours Linksruck verändert auch die britische EU-Debatte

Mit Jeremy Corbyn als neuem Parteiführer hat sich die britische Labour-Partei für einen vollständigen Politikwechsel entschieden. Dieser Umbruch wird auch die Verhandlungen über die Zukunft Großbritanniens in der EU verändern, meint Nicolai von Ondarza.

Kurz gesagt, September 2015
Nicolai von Ondarza

Die britischen Verhandlungen mit der EU

Verfahren für das Referendum und die britischen Pläne für eine »EU-Reform«

Arbeitspapier FG EU/Europa, 2015/Nr. 04, Juni 2015, 17 Seiten
Nicolai von Ondarza

Großbritannien: Spielraum für Kompromisse vor dem EU-Referendum

Europa hat Gewissheit: Bis Ende 2017 werden die Briten über ihre Mitgliedschaft in der EU abstimmen. Der gestärkte Premier Cameron will vorab das Verhältnis des Vereinigten Königreichs zur EU neu aushandeln. Nicolai von Ondarza zeigt Kompromisslinien auf.

Kurz gesagt, Mai 2015
Nicolai von Ondarza

»Das macht Cameron erpressbar«

Nach den Parlamentswahlen sei Großbritannien gespalten wie noch nie, meint der Politikwissenschaftler Nicolai von Ondarza. Und er sagt, was dies für die Schottland-Frage und das EU-Referendum bedeutet.

Interview von Vincenzo Capodici, in: Basler Zeitung, 08.05.2015 (online)
Nicolai von Ondarza

Das verunsicherte Königreich

Großbritannien vor der europa- und innenpolitischen Richtungswahl

SWP-Aktuell 2015/A 45, April 2015, 8 Seiten
Nicolai von Ondarza

Parlamentswahlen in Großbritannien

Bei den Unterhauswahlen in Großbritannien am 7. Mai 2015 entscheiden die Briten auch über die zukünftige EU-Strategie des Landes

in: Bundeszentrale für politische Bildung, 23.04.2015 (online)
Nicolai von Ondarza

Großbritanniens europapolitische Kompromisslosigkeit

Die britische Regierung stemmt sich mit Macht gegen die Nominierung Jean-Claude Junckers als Kommissionspräsident. Dies ist Ausdruck einer lange gewachsenen Entfremdung der britischen Politik vom europäischen Demokratiemodell, meint Nicolai von Ondarza.

Kurz gesagt, Juni 2014
Nicolai von Ondarza

Großbritannien und die EU-Reform

Empfehlungen für den Umgang mit den britischen Forderungen an die Europäische Union

SWP-Studie 2014/S 04, Februar 2014, 31 Seiten
 

 

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