Global Energy Governance

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World Energy Outlook 2019 Turkey Launch

Die institutionelle Landschaft zur Gestaltung und Steuerung internationaler Energiebeziehungen ist fragmentiert. Bestehende Organisationen wie die IEA, OPEC, IRENA, IEF, IAEA oder Europäische Energiegemeinschaft sind entweder auf einzelne Energieträger, Konsumenten, Produzenten oder auf bestimmte Regionen beschränkt. Damit reflektieren sie nicht nur die strategische Bedeutung des Energie-sektors, in dem das Prinzip nationalstaatlicher Souveränität vorherrscht, sondern auch die sehr unterschiedlichen Ausgangslagen der einzelnen Staaten, die mit Blick auf Klimawandel, Energiesicherheit und die wirtschaftliche Wohlfahrt differierende Strategien verfolgen. Größtes Defizit der Organisationen ist es, dass sie vielfach nicht mehr die realen Energieströme widerspiegeln: Insbesondere Brasilien, Indien, China und Südafrika bleiben meist außen vor. Globale Initiativen im Rahmen der G7/8, G20 oder UN sind punktueller Natur, die ausbleibende Umsetzung von Deklarationen ein Schwachpunkt und rechtliche Verbindlichkeit Fehlanzeige. Generell steht die Staatengemeinschaft vor der großen Herausforderung, die Transformation hin zu einem klimaneutralen Energiesystem bis 2050 erreichen zu müssen. Gleichzeitig gilt es, die konventionelle, das heißt fossil-basierte Energieversorgung für einen Übergangszeitraum zu gewährleisten, ohne diese zu verstetigen. Institutionell müssen Voraussetzungen geschaffen werden, dieser Herausforderung wirkungsvoll zu begegnen.

SWP-Literatur

Sybille Röhrkasten

Antrieb für die deutsch-brasilianische Energiepartnerschaft

Die Regierungskonsultationen sollten den politischen Dialog zu erneuerbaren Energien stärken

SWP-Aktuell 2015/A 66, Juli 2015, 4 Seiten
Andreas Goldthau, Kirsten Westphal

Marktorientiert, sicher, nachhaltig

Die G7 kann und sollte aktiv zu einer globalen Energieordnung beitragen

in: Internationale Politik 4, Juli/August 2015, S. 110-115.
Marco Overhaus, Guido Steinberg, Kirsten Westphal

Die US-Schieferrevolution und die arabischen Golfstaaten

Wirtschaftliche und politische Auswirkungen des Energiemarkt-Wandels

SWP-Studie 2014/S 15, September 2014, 37 Seiten
Kirsten Westphal

Die Internationale Energie-Governance

Ein bisschen Kooperation, wenig Kohärenz?

in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.), Dossier Energiepolitik, 14.02.2013 (online)
Sybille Röhrkasten, Kirsten Westphal

Die IRENA: Schon vergessen?

Vom Wert einer multilateralen Organisation für erneuerbare Energien

SWP-Aktuell 2012/A 62, November 2012, 4 Seiten
Kirsten Westphal

Die Energiewende global denken

SWP-Aktuell 2012/A 37, Juli 2012, 8 Seiten
Stephan Roll

»Strahlende Zukunft«?

Der Bau von Atomkraftwerken in der arabischen Welt

in: Barbara Lippert, Volker Perthes (Hg.)
Ungeplant ist der Normalfall

Zehn Situationen, die politische Aufmerksamkeit verdienen

Beiträge zu Sammelstudien 2011/S 32, November 2011, 50 Seiten, S. 9-12
Tobias Belschner, Kirsten Westphal

Die G20 und der Abbau von Energiesubventionen

Das Übel der Preisverzerrungen an der Wurzel gepackt?

SWP-Aktuell 2011/A 37, August 2011, 8 Seiten
Jörn Richert, Sybille Röhrkasten, Claudia Zilla

Markt und Meinungen

Energetische Ressourcen - Erdöl und Biokraftstoffe

in: Stormy-Annika Mildner (Hg.)
Konfliktrisiko Rohstoffe?

Herausforderungen und Chancen im Umgang mit knappen Ressourcen

Beiträge zu Sammelstudien 2011/S 05, Februar 2011, 228 Seiten, S. 91-129
 

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Neue Bücher

Moritz Bälz, Hanns Günther Hilpert, Frank Rövekamp (Hg.)
Monetary Policy Implementation in East Asia

This book shares essential insights into the implementation of monetary policy in various East Asian countries.


Guido Steinberg
Krieg am Golf

Wie der Machtkampf zwischen Iran und Saudi-Arabien die Weltsicherheit bedroht