Wirtschaftliche Lage

 Die Wirtschafts- und Finanzkrise und der Umgang mit ihren Folgen dominieren Präsident Obamas Agenda seit Beginn seiner ersten Amtszeit. Zwar hat sich der Arbeitsmarkt erholt, und die Wirtschaft wächst wieder. Von dem geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen und dem rasanten Ausbau der heimischen Energieproduktion könnten weitere Wachstumsimpulse ausgehen. Doch es bleiben enorme wirtschaftliche Probleme, die Reformen dringend notwendig machen: die Wettbewerbsfähigkeit des Landes hat unter der Krise gelitten, die Armut steigt ebenso wie die Einkommensungleichheit, das Bildungssystem und die Infrastruktur weisen erhebliche Mängel auf. Den USA ist es zwar gelungen, Initiativen zur stärkeren Regulierung der nationalen und internationalen Finanzmärkte anzustoßen. Doch die Obama-Administration verpasste die Chance zur Regulierung systemrelevanter Banken. Der andauernde innenpolitische Streit um die hohe Staatsverschuldung schränkt den Handlungsspielraum von Präsident Obama in der Wirtschaftspolitik stark ein. Erst wenn Kongress und Präsident klären, wie sie die Haushaltskrise bewältigen wollen, wird der Weg frei werden für weitere Reformen. Diese sind dringend notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der USA zu stärken.

Literaturliste

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Julia Howald, Stormy-Annika Mildner

US-Haushaltsstreit: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

in: Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jahrgang 93, Heft 11, November 2013 (online)
American Institute for Contemporary German Studies

Energy and Security Risks: A Transatlantic Comparison

AICGS Policy Report 55, Washington DC: American Institute for Contemporary German Studies, August 2013
Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker

Abkommen mit Nebenwirkungen?

Die EU und die USA stehen vor Verhandlungen über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft

SWP-Aktuell 2013/A 26, Mai 2013, 8 Seiten
Stormy-Annika Mildner, Kirsten Westphal

The U.S. Energy Revolution: Retreat from the Middle East?

Although an energy revolution is taking place in the U.S., it is unlikely that this will cause the country to lose interest in the Middle East, argue Stormy-Annika Mildner and Kirsten Westphal.

Point of View, Februar 2013
Sabine Mair, Stormy-Annika Mildner

Im Schulterschluss für offene Märkte und Investorenschutz

Transatlantische Prinzipien für internationale Investitionsabkommen

SWP-Aktuell 2013/A 15, Februar 2013, 8 Seiten
Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker

A Trade Deal Worth Making

In a joint statement Wednesday, U.S. President Barack Obama, European Council President Herman Van Rompuy and European Commission President Jose Manuel Barroso agreed to launch negotiations on a trans-Atlantic free-trade agreement as soon as possible.

in: The Wall Street Journal (Europe), 14.02.2013, (online)
Julia Howald, Stormy-Annika Mildner, Brittany Sammon

Kein Ende im US-Schuldendrama in Sicht

Der Etatstreit in den USA bleibt ungelöst

SWP-Aktuell 2013/A 13, Februar 2013, 4 Seiten
Stormy-Annika Mildner, Kirsten Westphal

Amerikanische Energierevolution: Rückzug aus dem Nahen und Mittleren Osten?

In den USA vollzieht sich eine Energierevolution. Dass das Land deshalb sein Interesse am Nahen und Mittleren Osten verlieren wird, ist jedoch unwahrscheinlich, argumentieren Stormy-Annika Mildner und Kirsten Westphal.

Kurz gesagt, Februar 2013
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SWP-Aktuell

Sascha Lohmann, Kirsten Westphal
US-Russland-Politik trifft europäische Energieversorgung

Die Folgen unilateraler Sanktionen und wachsender Marktkonkurrenz


Guido Steinberg
Muhammad Bin Salman Al Saud an der Macht

Der Kronprinz und die saudi-arabische Außenpolitik seit 2015


SWP-Studien

Paweł Tokarski
Deutschland, Frankreich und Italien im Euroraum

Ursprünge, Merkmale und Folgen der begrenzten Konvergenz


Lars Brozus
Fahren auf Sicht

Effektive Früherkennung in der politischen Praxis