Corona-Pandemie und ihre Folgen

Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Prioritäten der Gesetzgebungsinitiativen in den EU-Institutionen verändert, und der deutsche Vorsitz ist vorranging als Krisenmanager gefragt. Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie die weitere Koordination von Beschränkungen und wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen überlagern einen Großteil der geplanten Gestaltungsprojekte und erfordern eine laufende Aktualisierung der Prioritäten. Erwartungen an Deutschland und Bundeskanzlerin Angela Merkel sind daher ähnlich hoch wie 2007, als Deutschland das letzte Mal den Vorsitz innehatte und die EU aus einer durch die Ablehnung des europäischen Verfassungsvertrags in Frankreich und den Niederlanden ausgelösten Krise führen musste. Wieder stehen wegweisende Entscheidungen für die EU an.

Jakub Eberle, Vladimír Handl, Kai-Olaf Lang

Berlin und Prag: Europa pragmatisch zusammenhalten

Deutsch-tschechische Kooperation in Zeiten der Corona-Krise

SWP-Aktuell 2020/A 60, Juli 2020, 4 Seiten

doi:10.18449/2020A60

Susan Bergner, Isabell Kump

Die Europäische Union sollte Gesundheitsdaten zentral erfassen

Dem Ruf nach Stärkung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten müssen nun Taten folgen. Die Harmonisierung von Gesundheitsdaten ist dabei entscheidend für eine bessere Koordinierung in Europa, meinen Isabell Kump und Susan Bergner.

Kurz gesagt, 18.06.2020
Raphael Bossong

EU-Grenzsicherung in Zeiten der Pandemie

Die Wiederherstellung des Schengen-Regimes unter den Vorzeichen alter Interessenkonflikte und neuer Anforderungen für den Gesundheitsschutz

SWP-Aktuell 2020/A 45, Juni 2020, 8 Seiten

doi:10.18449/2020A45

Kai-Olaf Lang, Nicolai von Ondarza

Neue Freunde in der Not

Die Corona-Pandemie verschiebt das Gruppengefüge in der EU

SWP-Aktuell 2020/A 39, Mai 2020, 4 Seiten

doi:10.18449/2020A39

Bettina Rudloff, Annette Weber

Krisenkaskade in Ostafrika

Corona trifft in Ostafrika auf eine Vielzahl bestehender Krisen. Werden die Reaktionen auf die unterschiedlichen Problemlagen nicht sorgfältig aufeinander abgestimmt, droht eine eklatante Ausbreitung von Hunger in der Region. Eine Analyse von Bettina Rudloff und Annette Weber.

Kurz gesagt, 20.05.2020
Peter Becker

Mehr europäische Integration statt Corona-Bonds

Die Forderung nach Corona-Bonds dominiert die Diskussion über eine angemessene Reaktion der Europäischen Union auf die Folgen der Corona-Krise. Stattdessen sollte die EU langfristig ermächtigt werden, selbst Steuern einzunehmen und sich zu verschulden, meint Peter Becker.

Kurz gesagt, 22.04.2020
Nicolai von Ondarza, Bettina Rudloff, Paweł Tokarski

Corona-Krise: Italien braucht jetzt europäische Solidarität

Innerhalb weniger Tage hat sich das Coronavirus auch in Europa ausgebreitet, am stärksten ist bisher Italien betroffen. Trotz verständlicher nationaler Ängste können und müssen die europäischen Staaten solidarisch sein, meinen Nicolai von Ondarza, Bettina Rudloff und Pawel Tokarski.

Kurz gesagt, 12.03.2020
Susan Bergner, Maike Voss

Globale Gesundheitspolitik der EU

Eine Agenda für die deutsche Ratspräsidentschaft

SWP-Aktuell 2020/A 15, März 2020, 4 Seiten

doi:10.18449/2020A15

 

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