, Anne Finger, Roland Hiemann

Das iranische Atomprogramm und der Westen

Bilanz und Ausblick der nuklearen Nichtverbreitung in europäischen Fachaufsätzen

SWP-Zeitschriftenschau 2006/ZS 07, Dezember 2006, 7 Seiten

Regionen:

Iran

Die Frage, ob und wie der Iran zu einem Verzicht auf ein militärisches Atomprogramm bewegt werden kann, ist für die Zukunft sowohl der internationalen Sicherheit als auch speziell des globalen Nichtverbreitungsregimes von großer Bedeutung. Am 31. August 2006 ließ Teheran das vom UN-Sicherheitsrat gestellte Ultimatum verstreichen und widersetzte sich damit der Forderung, die Entwicklung eines eigenen Brennstoffkreislaufs zumindest vorübergehend auszusetzen. Die internationale Staatengemeinschaft ist nun herausgefordert, auf die Verstöße des Iran wirksam und geschlossen zu reagieren. In den Beiträgen einschlägiger Fachzeitschriften wird unter anderem der Frage nachgegangen, welche Motive der Iran haben könnte, Nuklearwaffen zu entwickeln. Einige Autoren unterziehen die diplomatischen Bemühungen der EU-3 einer kritischen Analyse. Angesichts der Gefahr einer Erosion des Nichtverbreitungsregimes werden außerdem mögliche Handlungsoptionen der internationalen Gemeinschaft diskutiert.

SWP-Aktuell

Marianne Beisheim
UN-Gipfel – Jetzt mal Taten statt Worte?

Staats- und Regierungschefs treffen sich zum SDG-Gipfel in New York


René Schulz
Streitkräfte europäischer denken

Die Öffnung der Bundeswehr für ausländische Bewerber ist sinnvoll und angezeigt