Hintergrund

Anlässlich einer Konferenz im November 1989 in Moskau kamen der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, General Wolfgang Altenburg, und der Special Assistant to President George H.W. Bush for European and Soviet Affairs, Robert D. Blackwill, sowie Sir Michael Quinlan, Permanent Under-Secretary at the Ministry of Defence, überein, die Kontakte zu russischen Offizieren auf institutionalisierter Ebene zu pflegen.

General Altenburg entwickelte unter Mitwirkung des Bundesministeriums der Verteidigung/ Fü S III mit dem damaligen Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Prof. Michael Stürmer, Überlegungen zur Durchführung von Seminaren, und im November 1993 fand der erste Dialog über »Streitkräfte in der Demokratie« mit russischen Generalen und Admiralen in der SWP in Ebenhausen statt. Im Sinne der trilateralen Verabredung wurden außerdem Seminare in Großbritannien (IISS) und USA (Harvard University) eingeführt. 1995 folgte unter Leitung von General a.D. von Sandrart das erste SWP-Seminar mit Generalen und Admiralen der Ukraine. Auf Vorschlag von Generalinspekteur von Kirchbach begann 2001 zudem ein drittes Seminar mit russischen Stabsoffizieren.

SWP-Aktuell

Claudia Zilla
Kein lateinamerikanischer Frühling

Hegemonie, Konsens und Wettbewerb in fragilen Demokratien


Sonja Schiffers
Russland und die VN-Agenda »Frauen, Frieden, Sicherheit«

Wie die Bundesregierung die Umsetzung der Agenda in Russland und in Konflikten mit russischer Beteiligung fördern kann