MORE – Abbildung und Ausarbeitung eines Risikobewertungsmodells der Infiltration legitimer Unternehmen durch die schwere und organisierte Kriminalität in der EU (abgeschl.)

Ziel:

Das Risiko der Infiltration legitimer Unternehmen in den 28 EU-Ländern durch die Schwere und Organisierte Kriminalität (SOC) identifizieren, ein Risikobewertungsmodell ausarbeiten und das Risiko abbilden.

  • Sammlung und Auswertung von Daten und Fällen von SOC-Infiltration in den 28 EU-Ländern
  • Identifizierung von Risikofaktoren
  • Ausarbeitung eines Risikobewertungsmodelles (RAM)
  • Anwendung des RAM und Abbildung des Risikos für die SOC-Infiltration in der EU

Beteiligte:

Transcrime (führende Organisation, Italien); SWP (Co-Partner, Deutschland); Brå (Co-Partner, Schweden); BKA (assoziierter Partner, Deutschland); EUROPOL (assoziierter Partner); MININT (assoziierter Partner, Italien)

Zeitraum:

Januar 2016 – Mai 2018

Hintergrund:

Das Projekt gründet auf drei von Transcrime zuvor durchgeführten Projekten:

  1. Mafia investments - PON, 2013;
  2. Organised Crime Portfolio - OCP, 2015;
  3. Assessing the Risk of the Infiltration of Organized Crime in EU MSs Legitimate Economies: a Pilot Project in 5 EU MSs - ARIEL, 2015.

Methodik:

Daten und Fälle von SOC-Infiltration werden über quantitative und qualitative Quellen (BKA-Berichte, Justizakten, Datenbanken über beschlagnahmte Güter) und Methoden (Datenzugriff, Interviews, Text-Analyse) gesammelt. Die Auswertung erfolgt teilweise auf der Makro- (Statistiken) und teilweise Micro-Ebene (Fall-Studien).

Das RAM ist eine gemischte Risikobewertung und wurde nach modernen Risk Management-Methoden entwickelt. Das RAM wird anhand von Beispielen aus den drei Ländern Italien, Deutschland und Schweden überprüft.

Ergebnisse:

Datenbanken werden für Partner und andere Interessenten zugänglich gemacht, Workshop-Berichte und ein Abschluss-Bericht mit Abbildungen, Länderprofilen und Fall-Studien werden veröffentlicht; eine Projekt-Webseite wird ins Internet gestellt und eine Abschluss-Konferenz wird durchgeführt.

Vorläufige Ergebnisse werden anlässlich der Konferenz der »European Society of Criminology« im September 2016, des »International Symposium on Economic Crime«, ebenfalls im September 2016, und der Konferenz der »American Society of Criminology« im November 2016 vorgestellt.

Abschlussbericht zum MORE-Projekt

Kontakt:

Verena Zoppei, E-Mail: Verena.Zoppei(at)swp-berlin.org

Finanzierung:

Dieses Projekt wird mit Unterstützung durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms »HOME/2014/ISFP/AG/EFCE Economic and Financial Crime, Corruption, Environmental Crime« finanziert.

Weitere Informationen zum MORE-Projekt sowie Publikationen der Partnerinstitute finden Sie unter: www.transcrime.it/more/

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