Intra- and Inter-Societal Sources of Instability in the Caucasus and EU Opportunities to Respond (ISSICEU) (abgeschl.)

ISSICEU

 

Intra- and Inter-Societal Sources of Instability in the Caucasus and EU Opportunities to Respond (ISSICEU)

ISSICEU ist ein internationales Forschungsprojekt unter Beteiligung der SWP und sieben weiterer Forschungsinstitutionen in Aserbaidschan, Georgien, der Schweiz, Russland und der Türkei. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, Faktoren für Stabilität und Instabilität im Kaukasus zu analysieren. Von besonderem Interesse sind hierbei hybride politische Regime, zivilgesellschaftliche Beteiligungsmechanismen, gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeiten und die Rolle von externen Akteuren. Gegenstand der Forschung ist der gesamte Kaukasus: Neben Armenien, Aserbaidschan, Georgien und den nordkaukasischen Republiken Russlands werden sowohl die angrenzenden Staaten Türkei und Iran als auch de facto-Staaten in der Region betrachtet. Ziel des Projektes ist es, Empfehlungen an Entscheidungsträger für eine stabilitätsfördernde Politik zu entwickeln. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Januar 2014 bis Dezember 2016. Das Projekt wird durch die Europäische Kommission gefördert.

Im Rahmen des ISSICEU-Projektes befasst sich die SWP mit der Rolle der Türkei im Kaukasus. Insbesondere türkische Einflüsse im georgisch-abchasischen Konflikt stehen im Fokus. Auf theoretischer Ebene lässt sich die Forschung der SWP an der Schnittstelle zwischen politischer Soziologie und internationalen Beziehungen verorten.

Projektbeteiligte in der SWP:

Dr. Sabine Fischer
Projektleiterin

Yana Zabanova
Projektmitarbeiterin

Andrea Weiss
Projektmitarbeiterin

Assozierte:
Uwe Halbach
Franziska Smolnik

Weitere Informationen sind auf der Projekt-Website verfügbar: www.issiceu.eu

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