Israel in einem konfliktreichen regionalen und globalen Umfeld: Innere Entwicklungen, Sicherheitspolitik und Außenbeziehungen

Deutschlands einzigartiges Verhältnis zu Israel wird als ein Grundpfeiler der deutschen Außenpolitik verstanden. Knapp 70 Jahre nach seiner Gründung befindet Israel sich in einer Phase des Umbruchs, in der die etablierten Grenzen zwischen Gruppen innerhalb des Landes verschwimmen, die Machtverhältnisse neu ausgelotet werden und sich die Außenbeziehungen verändern. Dies wird das Verhältnis zu Deutschland in der Praxis verändern.

Das Projekt konzentriert sich darauf, ein vertieftes und breites Verständnis der aktuellen und längerfristigen gesellschaftlichen und politischen Dynamiken innerhalb Israels und im Nahostfriedensprozess zu schaffen. Auf diese Weise werden Veränderungen in den Beziehungen Israels zu den Nachbarstaaten, zur Europäischen Union, zu Deutschland und anderen wichtigen internationalen Akteuren nachvollziehbar.

Das Projekt ist in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika der SWP angesiedelt.

Projektleitung:Dr. Peter Lintl
Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Dr. Gil Murciano
Lidia Averbukh

Gastwissenschaftler:Prof. PR Kumaraswamy
Forschungsassistenz:Stefan Wolfrum
Projektförderung: Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Publikationen

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Peter Lintl, Stefan Wolfrum

Israels Nationalstaatsgesetz

Die Regierung Netanyahu schafft Grundlagen für ein majoritäres System

SWP-Aktuell 2018/A 50, September 2018, 8 Seiten
Lidia Averbukh, Margarete Klein

Russlands Annäherung an Israel im Zeichen des Syrien-Konflikts

Gesellschaftliche und ökonomische Verbindungen treten hinter politische Interessen zurück

SWP-Aktuell 2018/A 45, August 2018, 8 Seiten
Lidia Averbukh

Israel: Das Gerichtsverfahren zur Umsiedlung des beduinischen Dorfes Khan al-Ahmar

Ein Gerichtsurteil zur Umsiedlung eines kleinen beduinischen Dorfes im Westjordanland könnte strategische Bedeutung für den weiteren Verlauf des israelisch-palästinensischen Konflikts erlangen. Ein Kommentar von Lidia Averbukh.

Kurz gesagt, August 2018
Peter Lintl

Israel kodifiziert den jüdischen Charakter des Staates

Das israelische Nationalstaatsgesetz ist nach langer Diskussion in vielen Punkten abgemildert worden. Mit der Stärkung des jüdischen Nationalstaatscharakters gegenüber grundlegenden demokratischen Prinzipien haben die Initiatoren ihr Ziel dennoch erreicht, meint Peter Lintl.

Kurz gesagt, Juli 2018
Gil Murciano

Preventing a Spillover of the Iran Israel Conflict in Syria

E3+Russia Should Lead the Way Out

SWP Comment 2018/C 27, Juli 2018, 8 Seiten
Peter Lintl (Hg.)

Akteure des israelisch-palästinensischen Konflikts

Interessen, Narrative und die Wechselwirkungen der Besatzung

SWP-Studie 2018/S 02, März 2018, 91 Seiten
Peter Lintl

Auswirkungen des ungelösten Konflikts auf israelische Machtkonstellationen und Akteursperspektiven

in: Peter Lintl (Hg.)
Akteure des israelisch-palästinensischen Konflikts

Interessen, Narrative und die Wechselwirkungen der Besatzung

Beiträge zu Sammelstudien 2018/S 02, März 2018, 91 Seiten, S. 9-30
Lidia Averbukh

Ein Akteur im Wandel: Die jüdische Israel-Lobby in den USA

in: Peter Lintl (Hg.)
Akteure des israelisch-palästinensischen Konflikts

Interessen, Narrative und die Wechselwirkungen der Besatzung

Beiträge zu Sammelstudien 2018/S 02, März 2018, 91 Seiten, S. 79-89
Amal Jamal

The Rise of “Bad Civil Society” in Israel

Nationalist Civil Society Organizations and the Politics of Delegitimization

SWP Comment 2018/C 02, Januar 2018, 8 Seiten
Gil Murciano

Israel vis-à-vis Iran in Syrien: Die Gefahren einer aktiven Eindämmung

Auf Irans wachsenden Einfluss bei der Neuordnung Syriens reagiert Israel mit einer Änderung seiner Positionen und Strategien

SWP-Aktuell 2018/A 03, Januar 2018, 8 Seiten
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