Work Package 4 »Defining an Interest: The European Union and the High North« (abgeschl.)

Teil des Norwegischen Gesamtprojekts »Geopolitics in the High North«
Projektleiter: Dr. Andreas Maurer
Projektmitarbeiterinnen: Antje Neumann, Dr. Claudia Major, Dr. Bettina Rudloff
Forschungsassistent: Stefan Steinicke

Dauer: 2008 - 2012
Finanziert durch den Norwegischen Forschungsrat und durchgeführt von dem Norwegischen Institut für Verteidigungsstudien in enger Kooperation mit weiteren Partnerinnen und Partnern sowie Expertinnen und Experten.

Projektbeschreibung

Das Arbeitspaket ist darauf ausgerichtet, das Potenzial für eine stärkere Vereinheitlichung und Integration der EU-Politik im Hinblick auf den Hohen Norden zu untersuchen. In diesem Kontext werden gemeinsame und divergierende Interessen der EU und der Mitgliedstaaten im Hinblick auf den Hohen Norden identifiziert und Möglichkeiten für eine stärker vereinheitlichte EU Strategie ermittelt. Als spezielle Politikfelder werden dabei die Nutzung natürlicher Ressourcen, Umwelt- und Klimaschutz ebenso wie sicherheitspolitische und rechtliche Fragen analysiert. Das Arbeitspaket beinhaltet drei thematische Schwerpunkte:

  • Was ist die potenzielle Rolle einer EU-Energiepolitik im Hinblick auf den Hohen Norden unter Berücksichtigung von gegenwärtig unterschiedlichen nationalstaatlichen Interessen einzelner EU-Mitgliedstaaten gegenüber einer gemeinsamen EU-Position?

  • Welche Politik verfolgen EU-Mitgliedstaaten in Bezug auf rechtliche Fragen im Hohen Norden und ist hier eine gemeinsamen EU-Haltung möglich? Hierbei stehen insbesondere die Fragen zur Fischereischutzzone und zum Festlandssockel um Spitzbergen im Mittelpunkt.

  • Wie schätzen die EU und einzelne Mitgliedstaaten die sicherheitspolitische Bedeutung des Hohen Nordens ein und welche Potenziale bestehen für einen entsprechenden Dialog zwischen der EU, Norwegen und einzelnen EU Mitgliedstaaten?

Dokumente zum GeoNor-Projekt