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Wissenschaftler/in (d/m/w) Projekt »Die Rückkehr der Unsicherheit – Herausforderungen für die deutsche Verteidigungspolitik«

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Wissenschaftler/in (d/m/w) für das vom BMVg geförderte Projekt „Die Rückkehr der Unsicherheit: Strategischer Wandel, Veränderungen der nuklearen Ordnung und Bedrohungswahrnehmungen als Herausforderungen für die deutsche Verteidigungspolitik“. Die Stelle hat einen Umfang von 100% und ist befristet bis zum 30.04.2023 zu besetzen. Eine Beschäftigung in Teilzeit ist möglich.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftler/in (d/m/w)
für das vom BMVg geförderte Projekt »Die Rückkehr der Unsicherheit: Strategischer Wandel, Veränderungen der nuklearen Ordnung und Bedrohungswahrnehmungen als Herausforderungen für die deutsche Verteidigungspolitik«.

Die Stelle hat einen Umfang von 100% und ist befristet bis zum 30.04.2023 zu besetzen. Eine Beschäftigung in Teilzeit ist möglich.

Im Zentrum des Projekts steht die Analyse der geostrategischen Veränderungen sowie der deutschen und europäischen Sicherheitslage. Das Projekt hat zwei Schwerpunktthemen: Erstens analysiert es Risiken und Bedrohungen für Deutschlands und Europas Sicherheit. Zweitens werden Veränderungen der globalen nuklearen Ordnung analysiert. Aus beiden Analysen werden Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für die deutsche und europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik abgeleitet.

Ihre Aufgaben:

Auf der Grundlage von eigenständiger wissenschaftlicher Forschung

  • beraten Sie politische Entscheidungsträger/innen
  • erstellen politikrelevante Publikationen
  • konzipieren und beteiligen sich an SWP-Veranstaltungen
  • unterstützen die Projektleitung bei konzeptionellen Fragen

Dazu analysieren Sie auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene Fragen nuklearer Ordnung und Bedrohungsperzeptionen:

  • militärische und „Grey Zone“-Konfliktszenarien in Europa sowie Bedrohungs­perzeptionen der europäischen (insbesondere der deutschen und osteuropäischen) Regierungen
  • der Einfluss von nuklearer Abschreckung und nuklearer Teilhabe auf die Sicherheit und die politische Ordnung Europas sowie das Verständnis dieser Rolle auf Seiten nationaler Akteure
  • Veränderungen der nuklearen Ordnung und deren Einfluss auf die Stabilität des internationalen Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen
  • wünschenswert ist eine Kompetenz im Bereich osteuropäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Ihr Profil:

  • überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem für die Stelle relevanten Themengebiet, eine entsprechende Promotion ist erwünscht
  • nachgewiesene Expertise sowie einschlägige Publikationen in den Themengebieten Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa, nukleare Abschreckung sowie globale Nichtverbreitungspolitik
  • gute Kenntnisse des deutschen außen- und sicherheitspolitischen Umfelds
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in Englisch und Deutsch, fortgeschrittene Kenntnisse einer osteuropäischen Sprache sind erwünscht
  • Fähigkeit zu adressatengerechter, strukturierter und konziser Aufbereitung und Präsentation von Projektinhalten, beispielsweise für politische Entscheidungsträger/innen und Diplomat/innen
  • eigeninitiatives und verantwortungsbewusstes Handeln, herausragende Organisations- und Kommunikationsfähigkeit, ausgeprägte Teamfähigkeit sowie Erfahrungen mit interdisziplinärer und themenübergreifender Zusammenarbeit
  • Erfahrung in der wissenschaftlichen Politikberatung sowie in internationalen Organisationen ist erwünscht
  • Bereitschaft zu Dienstreisen im In- und Ausland, in Europa und transatlantisch

Wir bieten:

  • ein dynamisches, kooperatives und kollegiales Arbeitsumfeld
  • Arbeiten an aktuellen politischen Themen
  • eigenverantwortliche Mitgestaltung des Themenfeldes und der Beratungsaufgaben im Rahmen des Projektes
  • flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Vergütung nach Entgeltgruppe 14 TVöD (Bund)

Die SWP fördert die Gleichstellung aller Menschen. Wir begrüßen deshalb alle Bewerbungen, unabhängig von ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung, Religion, Weltanschauung, sexueller Identität oder Orientierung.

Bitte richten Sie Ihre aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen (inklusive Motivationsschreiben (eine Seite), akademischem Lebenslauf, Publikationsliste, Angabe von zwei Referenzpersonen, die kontaktiert werden können, und relevanten Zeugnissen) bis zum 27. Juni 2021 an bewerbungen@swp-berlin.org.

Anlagen bitten wir, in einer PDF-Datei zusammenfassen

Im Rahmen des Bewerbungsprozesses speichern und verarbeiten wir die von Ihnen übersandten Daten. In dieser Datenschutzerklärung möchten wir Sie umfassend über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten informieren. Sollten Sie mit der Verarbeitung Ihrer Daten durch die SWP nicht einverstanden sein, können Sie jederzeit unter bewerbungen@swp-berlin.org widersprechen. Wenn Sie uns Ihre Bewerbung in verschlüsselter Form senden möchten, verwenden Sie dazu bitte unseren PGP Public Key.