Dr.  Steffen Angenendt

Dr. Steffen Angenendt


Forschungsgruppe: Globale Fragen
Wissenschaftler

steffen.angenendt(at)swp-berlin.org

Seit 2006 Senior Associate der Stiftung Wissenschaft und Politik

2011 bis 2013 freigestellt als Berater für Migration und Entwicklung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Seit 2012 Chair der Migration Strategy Group (MSG) des German Marshall Fund und der Bosch-Stiftung

1993-2006 Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Leiter der Redaktion des Jahrbuchs Internationale Politik und des Programms Internationale Migration

2004 Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration, 2001 Unabhängige Kommission Zuwanderung (Süssmuth-Kommission)

Mitglied der Beiräte Migration und Mobilität des Goethe-Instituts, Globalisierung des Auswärtigen Amtes, Weltbevölkerung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Stiftungsrat des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, Public Policy Fellow des Instituts Zukunft der Arbeit (IZA)

Beratung u.a. für UNICEF, UNHCR, Internationales Rotes Kreuz, IOM, die EU-Kommission, die National Population and Family Planning Commission (NPFPC) der VR China und Weltbank.


SWP-Papiere (Auswahl):

mit Silvia Popp

Bevölkerungswachstum, Fertilität und Kinderwunsch

Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel Subsahara-Afrikas

SWP-Studien 2014/S 20, Dezember 2014, 28 Seiten
mit Michael Clemens, mit Meiko Merda

Der WHO-Verhaltenskodex

Eine gute Grundlage für die Rekrutierung von Gesundheitsfachkräften?

SWP-Aktuell 2014/A 25, April 2014, 8 Seiten
mit Marcus Engler, mit Jan Schneider

Europäische Flüchtlingspolitik

Wege zu einer fairen Lastenteilung

SWP-Aktuell 2013/A 65, November 2013, 8 Seiten
mit Silvia Popp

Jugendüberhang

Entwicklungspolitische Risiken, Chancen und Handlungsmöglichkeiten

SWP-Studien 2013/S 12, Juni 2013, 31 Seiten

Publikationen (Auswahl):

No Solidarity?

Growing Refugee Inflows and the Need for EU Asylum Policy Reforms

in: Transatlantic Academy Blog, 29.01.2015 (online)

Flucht- und Migrationsursachen

Entwicklungspolitische Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten

Stellungnahme zur Öffentlichen Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestags, 2.7.2014, Ausschussdrucksache 18(4) 106 F

Entwicklungsorientierte Migrationspolitik

Handlungsmöglichkeiten für die deutsche Politik

in: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.), WISO-direkt, Mai 2014

Gescheiterter Tabubruch

Paul Collier möchte die Diskussion um Migration neu erfinden

in: Internationale Politik 2, März/April 2014, S. 138-141
mit Wenke Apt

Womit wir rechnen müssen

Demografie als Triebkraft des 21. Jahrhunderts

in: Internationale Politik (IP), Mai/ Juni 2011, S. 60-67.

Medienbeiträge/ "Kurz gesagt" (Auswahl):

mit Daniela Kietz

EU-Krisengipfel: Die kraftlose Reaktion der EU auf die Mittelmeertragödie

Bei einem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise wollen sich die Staats- und Regierungschefs in dieser Woche auf gemeinsame Maßnahmen verständigen. Der vorliegende 10-Punkte-Plan aber greift deutlich zu kurz, meinen Steffen Angenendt und Daniela Kietz.

Kurz gesagt, April 2015

EU-Flüchtlingspolitik: »Gut geregelte Migration ist der stärkste Entwicklungsmotor«

Nach dem jüngsten Flüchtlingsdrama im Mittelmeer fordert der Politikwissenschaftler Steffen Angenendt mehr Programme für eine legale Arbeitsmigration. Das sei das »Optimum für alle Beteiligten« - auch für die deutsche Wirtschaft.

Interview von Nana Brink, in: Deutschlandradio Kultur, 22.04.2015, (online)

Die Debatte um Flüchtlinge in der EU

Deutschland hat zu einer internationalen Flüchtlingskonferenz geladen. Welche Probleme müssen jetzt angepackt werden, damit Asylsuchende eine Perspektive haben?

Radiodiskussion unter Leitung von Andreas Bormann, in: NDR Info Redezeit, 28.10.2014 (online)

Unsere Kapazitäten sind noch nicht erschöpft

Deutschland muss künftig noch mehr Flüchtlinge aufnehmen", sagt Steffen Angenendt von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Kapazitäten seien auch vorhanden. Voraussetzung sei jedoch eine gute Flüchtlingspolitik, die Migranten besser integriere und ihnen ermögliche, in unserer Gesellschaft "Fuß zu fassen", sagt er im ZDF.

Interview von Cornelia Schiemenz, in: heute.de, 26.10.2014 (online)

Bei der Flüchtlingsaufnahme gibt es Luft nach oben

Europa müsse vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen Erstaufnahmeländer wie die Türkei oder Jordanien entlasten. Das forderte der Politikwissenschaftler Steffen Angenendt von der Stiftung Wissenschaft und Politik im DLF. Die deutschen Möglichkeiten seien noch nicht ausgeschöpft. "Es gibt noch Luft nach oben", betonte Angenendt

Interview von Wolfgang Koczian, in: Deutschlandfunk, 19.10.2014

Medienzitate (Auswahl):

Claus Heinrich

Ein Plan für Afrika? Was der EU-Gipfel den Mittelmeer-Flüchtlingen bringt

Eine Diskussion mit Steffen Angenendt, Ulrich Delius und Alexander Graf Lambsdorff.

in: SWR2, 24.04.2015 (online, Audio)
Klaus Remme

Todesfalle Mittelmeer – Europas Umgang mit Flüchtlingen

Diskussion über die Verantwortung der Europäischen Union, über die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland, die gerechte Verteilung der Menschen auf alle EU-Staaten und den Vorschlag, Asylanträge bereits im Herkunftsland zu stellen. Mit Steffen Angenendt, Franziska Brantner, Thomas Strobl und Josef Weidenholzer.

in: Deutschlandfunk, 22.04.2015, (online; Audio)
Christian Jentzsch

Flüchtlinge - Aufnehmen oder Abschieben?

in: Das Erste, 19.01.2015 (online)
Alexander Glozinski

Zuflucht oder Festung?

Europas neue Asylpolitik

in: Kulturzeit, 3sat, 16.01.2015 (online)

SWP-Aktuell

Sybille Röhrkasten
Antrieb für die deutsch-brasilianische Energiepartnerschaft

Die Regierungskonsultationen sollten den politischen Dialog zu erneuerbaren Energien stärken


Susanne Dröge, Oliver Geden
Die EU und das Pariser Klimaabkommen

Ambitionen, strategische Ziele und taktisches Vorgehen


SWP-Studien

Heribert Dieter
Die Vorzüge selektiver Globalisierung

Zum unterschätzten Nutzen balkanisierter Finanzmärkte


Silvia Popp
Pakistans wachsende Bevölkerung

Ein Hemmnis für sozioökonomische Entwicklung