Dr. phil. Peter Rudolf

Dr. phil. Peter Rudolf


Forschungsgruppe: Amerika
Senior Fellow

peter.rudolf(at)swp-berlin.org

2000 Habilitation an der Universität Augsburg, Erwerb der Lehrbefähigung für Politikwissenschaft

1991-1992 Research Fellow am Center for Science and International Affairs der Harvard University, Cambridge

Seit 1988 Mitarbeiter der SWP

1985-1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt am Main

1984-1985 Congressional Fellow der American Political Science Association (APSA) im US-Kongress, Washington, DC

Forschungsgebiete:

USA, Außenpolitik eines Landes / einer Region, Ethik, Konflikt- und Krisenprävention, Responsibility to Protect / Internationale Schutzverantwortung, Transatlantische Beziehungen

Außenpolitikevaluation, normative Theorie, Legitimität militärischer Gewalt


SWP-Papiere (Auswahl):

Zur Ethik militärischer Gewalt

SWP-Studien 2014/S 06, März 2014, 37 Seiten

Präsident Obamas Drohnenkrieg

SWP-Aktuell 2013/A 37, Juni 2013, 8 Seiten

Schutzverantwortung und humanitäre Intervention

Eine ethische Bewertung der »Responsibility to Protect« im Lichte des Libyen-Einsatzes

SWP-Studien 2013/S 03, Februar 2013, 32 Seiten
mit Christian Schaller

»Targeted Killing«

Zur völkerrechtlichen, ethischen und strategischen Problematik gezielten Tötens in der Terrorismus- und Aufstandsbekämpfung

SWP-Studien 2012/S 01, Januar 2012, 35 Seiten

Publikationen (Auswahl):

Vertrauen wär’ gut

… doch Amerika will Kontrolle: Zur Legitimität von Spionage

in: Internationale Politik 6, November/Dezember 2014, S. 26-33

Ending the War on Terror?

Die Herausforderung durch den transnationalen Terrorismus und die Zukunft der amerikanischen Weltführungspolitik

in: Steffen Hagemann, Wolfgang Tönnesmann, Jürgen Wilzewski (Hg.): Weltmacht vor neuen Herausforderungen. Die Außenpolitik der USA in der Ära Obama, Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2014, S. 289-311, 23 Seiten

Töten durch Drohnen

Zur problematischen Praxis des amerikanischen Drohnenkriegs

in: Ethik und Militär, 1/2014, S. 41-45

Schutzverantwortung und humanitäre Intervention

in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 63. Jahrgang, 37/2013, September 2013, S. 12-17

Das »neue« Amerika

Außenpolitik unter Barack Obama

edition suhrkamp, Berlin 2010

Medienbeiträge/ "Kurz gesagt" (Auswahl):

Afghanistans blühende Demokratie

Wer produktive Lehren aus der Intervention ziehen will, muss zunächst das Scheitern akzeptieren.

in: Internationale Politik und Gesellschaft, 22.09.2014 (online)

Über den Einsatz militärischer Gewalt ethisch reflektiert diskutieren

Bundespräsident Joachim Gauck hat versucht, eine Debatte über ethische Kriterien für den Einsatz militärischer Gewalt anzustoßen. Eine solche Debatte sollte auf die oft missverstandene Tradition des »gerechten Krieges« zurückgreifen, meint Peter Rudolf.

Kurz gesagt, August 2014

Militanter Moralismus

Seit Kosovo und Libyen ist es faktisch so, dass bei schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht mehr eine Militärintervention begründet werden muss, sondern der Verzicht darauf. Doch die Befürworter von Militäreinsätzen übersehen deren langfristige Folgen. Überdies sind andere Formen von Hilfe häufig effizienter.

in: Neue Zürcher Zeitung, 11.04.2013, S. 23

ISAF geht - Rückzug oder Abzug? Was kommt danach?

in: Kompass. Soldat in Welt und Kirche 03/2013, S. 7-8

SWP-Aktuell

Sascha Lohmann
Minenfelder der US-Außenwirtschaftspolitik

Unilaterale Finanzsanktionen im Dienst nationaler Sicherheit


Susanne Dröge, Sonja Thielges
Neue Führung in der Klimapolitik

»Yes, we can – after all«: Die USA zwischen internationalem Anspruch und nationalen Herausforderungen