Finanz- und Schuldenkrise

Quelle: Thinkstock 

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Ausgehend von den USA kam es im Jahr 2007 zu einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die neben weitreichenden wirtschaftlichen und politischen Folgen - unter anderem in der EU - eine internationale Debatte über notwendige Reformen der Finanzmärkte nach sich zog. Das Themendossier Finanz- und Schuldenkrise präsentiert die entsprechende Literatur der SWP-Autorinnen und Autoren vor allem aus den vergangenen zwei Jahren zu diesem Thema. 

Im Jahr 2009 geriet in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise die Europäische Währungsunion in eine Verschuldungskrise. Im Kapitel „Die Eurozone“ befasst sich Daniela Schwarzer unter anderem mit Mechanismen zur Krisenprävention beziehungsweise Stabilisierung der EWU, sowie mit dem Umgang von Staatsbankrotten in der Eurozone. Heribert Dieter analysiert den Fall Griechenland und argumentiert gegen das Modell einer europäischen Transferunion. Ognian Hishow diskutiert, wie die Mitgliedstaaten der EU ihren Schuldenstand nachhaltig abbauen können.

In dem Kapitel „Neuordnung der internationalen Finanzmärkte“ befasst sich Heribert Dieter mit verschiedenen Reformansätzen zur stärkeren Kontrolle der Finanzmärkte, unter anderem im Rahmen des G20-Prozesses. Ausführlich diskutiert er Chancen und Effekte der Besteuerung von Finanzmarkttransaktionen. Konkrete, beziehungsweise noch ausstehende Reformen in den USA und der EU analysieren Stormy Mildner und Daniela Schwarzer.

Auch wenn die Folgen der Krise weltweit zu spüren waren, beziehungsweise sind, so waren zunächst vor allem die USA als deren Ursprungsland sowie andere stark in die Finanzmärkte integrierte Industrieländer betroffen. Entsprechende Entwicklungen in den USA beleuchtet in dem Kapitel „Regionale Entwicklungen außerhalb der EUStormy Mildner, mit Auswirkungen der Krise in Asien beschäftigt sich vor allem Hanns Günther Hilpert.

In dem Kapitel „Folgen für spezielle Politikfelder“ stellen unter anderen Marcel Dickow und Christian Mölling aus der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik die Konsequenzen der Finanzkrise für die europäische Verteidigungspolitik dar. Kirsten Westphal beschäftigt sich auch mit den potentiellen Auswirkungen, wenn aufgrund von Finanzierungseinbrüchen notwendige Investitionen im Energiesektor ausbleiben.

Axel Huckstorf hat darüber hinaus unter "Weiterführendes Material" Links zu relevanten Institutionen, auf entsprechende externe Themenseiten sowie zu EU-Dokumenten und verabschiedeten Gesetzen angelegt.

 

 

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